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Trainer Favre schließt immer mehr Baustellen

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Bundesliga-Kommentar  

Trainer Favre schließt immer mehr Baustellen

18.10.2008, 20:34 Uhr | t-online.de

Ein Kommentar von Sebastian Schlichting

In Berlin wird deutlich öfter gejubelt als in der Vergangenheit. (Foto:dpa)In Berlin wird deutlich öfter gejubelt als in der Vergangenheit. (Foto:dpa) Die Entscheidung erforderte Mut. Trainer Lucien Favre setzte seinen Torjäger Marko Pantelic auf die Tribüne, weil sich dieser am vergangenen Donnerstag nach einem Termin beim Physiotherapeuten lieber zu Hause auf die Couch legte, als zum Training bei den Profis von Hertha BSC zu erscheinen.

Es war nicht das erste Mal, dass Pantelics Einstellung zum Thema Disziplin arg mit der von Favre kollidierte. Also griff Favre knallhart durch. Er signalisierte damit nach außen, aber auch zur Mannschaft: Wer hier nicht mitzieht, fliegt raus. Pantelic schaute zu - Hertha gewann gegen den VfB Stuttgart und ist jetzt Vierter. Eine Platzierung, die den Berlinern kaum jemand zugetraut hat.

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Vision 2010

Der Trainer wirkt stets freundlich und verbindlich. Aber er hat eine Vision, die er kompromisslos verfolgt: Bis zum Jahr 2010 will er aus Hertha BSC ein Team geformt haben, das um den Titel mitspielen kann. Dafür wurde er bislang selbst in Berlin des Öfteren milde belächelt. Und bundesweit spielt Hertha nach wie vor meist unter dem öffentlichen Radar.

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Zu den Spitzenteams aufgeschlossen

Favre ist in der Lage, dies zu ändern. Schritt für Schritt. Nach dem Auswärtssieg in Leverkusen vor zwei Wochen sagte er erstmals laut, dass er das ausgegebene Ziel bis 2010 erreichen wird. Jetzt schlug Hertha zu Hause Stuttgart, schließt damit zu den Spitzenteams der Liga auf. Beide Spiele waren nicht schön anzuschauen, brachten aber zusammen sechs Punkte. Dass spielerisch noch einiges im Argen liegt, weiß Favre selbst am Besten. Aber auch das ist Teil seiner Schritt-für-Schritt-Philosophie.

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Gnadenloser Aufräumer

Seit seinem Amtsantritt im Sommer 2007 hat er gnadenlos aufgeräumt. Hat Spieler, die nicht in sein Konzept passen, aussortiert und Neue geholt. Darunter viele Treffer. Beispiel Gojko Kacar, Beispiel Cicero. Als Favre in Berlin anfing, war Hertha eine riesige Baustelle. Einige Arbeiten sind bereits abgeschlossen, andere werden noch viel Zeit in Anspruch nehmen.

Ehrgeizig, aber nicht unerreichbar

Das Ziel, übernächste Saison auf Augenhöhe mit Schalke und Werder zu sein, ist ehrgeizig. Unerreichbar ist es nicht. Um es zu realisieren, schreckt Favre vor riskanten Entscheidungen nicht zurück. Siehe Pantelic.

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