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Köln im Klub der Zweitausender

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Rund um die Bundesliga  

Köln im Klub der Zweitausender

19.10.2008, 16:47 Uhr | dpa

BUNDESLIGA-DEBÜT: Nach dreimonatiger Verletzungspause infolge eines Mittelfußbruches hat Österreichs Nationalspieler Ümit Korkmaz im Trikot von Eintracht Frankfurt sein Bundesliga-Debüt gefeiert. Gegen Bayer Leverkusen kam der 22-Jährige eine Halbzeit lang zum Einsatz, konnte die 0:2-Niederlage des Schlusslichts aber nicht verhindern. "Der Wille war da, aber es hat nicht gereicht", befand Korkmaz.

HEISSES EISEN: Die Personalie Claudio Pizarro wird nach dem fünften Saisontor des Peruaners bei Werder Bremen immer mehr zum Thema. Der Stürmer kam zu Saisonbeginn für eine Million Euro vom FC Chelsea - allerdings nur für ein Jahr auf Leihbasis. "Das, was wir uns von der Verpflichtung versprochen haben, tritt ein", sagte Werder-Manager Klaus Allofs. Für Gespräche über ein Engagement über das Saisonende hinaus sei es noch zu früh. Aber Allofs weiß auch: "Das könnte noch eine heiße Geschichte werden."

KABINEN-GEFLÜSTER: Vor dem Spiel im Weserstadion wurde der Dortmunder Patrick Owomoyela von seinem alten Klub Werder Bremen mit Blumen und Uhr offiziell verabschiedet. Nach der verrückten Partie, bei der er nach überstandener Verletzung nicht mitwirken durfte, zog es ihn noch einmal in die Kabine der alten Kollegen. Der frühere Bremer Mohamed Zidan war mit dabei, doch so richtig wohl gesonnen waren ihm aus gegebenen Anlass nicht alle. "Klaus (Allofs, d.Red.) hat mich gesehen und gesagt: Weg mit Dir. Aber das hat er natürlich nicht so gemeint", erzählte der Schütze des Ausgleichs in letzter Sekunde.

GENERALSTREIK: Die Profis von Werder Bremen können sich einen Abend länger darüber austauschen, was ihnen Trainer Thomas Schaaf in seiner Gardinenpredigt nach dem verschenkten Sieg gegen Borussia Dortmund sagen wollte. "Wegen eines Generalstreiks in Griechenland fliegen wir bereits am Montag nach Athen", verkündete Werders Mediendirektor Tino Polster. Die Bremer treffen in der Champions-League-Gruppe B am Dienstag nach zwei Unentschieden gegen Famagusta (0:0) und Inter Mailand (1:1) auf Panathinaikos Athen, das bislang beide Spiele verloren hat.

JOBANGST: Ein Reporter des hauseigenen Fernsehsenders des FC Bayern musste am Samstag nach dem Spiel der Münchner in Karlsruhe kurzzeitig um seinen Arbeitsplatz fürchten. Auf die Eröffnungsfrage des Journalisten, ob mit dem späten 1:0-Sieg der "Bayern-Dusel" zurück sei, reagierte Manager Uli Hoeneß mit einem Wutausbruch. Sogar die Drohung, er könne sich einen neuen Job suchen, schleuderte Hoeneß dem verblüfften Reporter in seiner ersten Erregung entgegen. "So etwas tut man nicht, so eine Frage stellt man nicht", schimpfte der Manager. Wenig später aber beruhigte sich Hoeneß wieder und gab dem Vereins-TV doch noch ein Interview. Hoeneß und der junge Kollege hätten darüber gesprochen und es gebe kein Problem mehr, sagte Bayern-Sprecher Markus Hörwick am Sonntag. Entlassen werde auch niemand.

LANDEPROBLEME: Sein Siegtor erlöste den FC Bayern, sein berühmter Jubel-Salto allerdings misslang Miroslav Klose in Karlsruhe gründlich. "Die Haltungsnoten waren schlecht", scherzte "Premiere"-Experte Franz Beckenbauer nach Kloses unsanfter Landung auf dem Hinterteil. Als Ursache für die verpatzte Show-Einlage machte der Bayern-Präsident fehlende Übung verantwortlich. "Wenn man so wenig Gelegenheiten hat, Saltos zu machen, dann kommen solche Dinge raus", urteilte Beckenbauer. Für Klose war es am achten Bundesliga-Spieltag erst der zweite Saisontreffer.

WILLKOMMEN IM KLUB: Der 1. FC Köln ist mit dem 1:0 gegen Cottbus in einen erlauchten Kreis eingedrungen: Mit jetzt 2002 Zählern sind die Rheinländer in der ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga der achte Verein, der die magische Grenze von 2000 Punkten überschritten hat. Das erreichten die Kölner, die 1964 Premieren-Meister der Eliteklasse waren, in 40 Spielzeiten. 1330 Partien bestritten, 556 Mal gewonnen, 334 Mal unentschieden gespielt, 440 Mal verloren - nicht schlecht für die Fahrstuhl-Mannschaft der vergangenen Jahre. Top-Team ist - Bayern München, wer sonst. Mit 2832 Punkten liegen die Roten klar vor Werder Bremen (2353) und dem Hamburger SV (2335).

ZUSCHAUERBOOM: Die steil nach oben weisende Leistungskurve des VfL Wolfsburg hat auch das fußballbegeisterte Umland erreicht. Der Zuschauerschnitt liegt nach vier Heimpartien der laufenden Saison mit 26.611 Besuchern pro Partie so hoch wie nie zuvor in der Bundesliga- Historie des VfL. Zudem sind für die beiden UEFA-Cup-Partien in der Gruppenphase gegen den SC Heerenveen und den FC Portsmouth bereits über 16 000 Eintrittskarten verkauft worden.


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