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Neue Konkurrenz für die "Sportschau"

21.10.2008, 14:48 Uhr | sid

Die Bundesliga-Rechte sind im Visier mehrerer Interessenten. (Foto: imago)Die Bundesliga-Rechte sind im Visier mehrerer Interessenten. (Foto: imago) Im Bieter-Wettstreit um die Übertragungsrechte der Bundesliga im frei empfangbaren Fernsehen hat die "Sportschau" offenbar starke Konkurrenz bekommen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" haben der australische Medienunternehmer Rupert Murdoch und der amerikanische Sportsender ESPN ihr Interesse an den Rechten bekundet.

Sollte einer der beiden zum Zuge kommen, steht die "ARD-Sportschau" auf der Kippe. Die Ausschreibung der Deutschen Fußball Liga (DFL) soll in der übernächsten Woche beginnen und bis spätestens Anfang Dezember abgeschlossen sein.

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Grenzen für die ARD

Nach den Worten des ARD-Vorsitzenden Fritz Raff wird es für die öffentlich-rechtlichen Sender immer schwerer, im Bieterkampf um wichtige Sportrechte mitzuhalten. "Wir sind sehr konkret daran interessiert, die "Sportschau" mit der Bundesliga bei uns zu behalten. Aber man darf sich nichts vormachen, wenn da die großen Player kommen, dann gibt es für den gebührenfinanzierten Rundfunk auch Grenzen", sagte Raff der "WirtschaftsWoche".

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Mehr Geld nur für mehr Exklusivität

"Ich bin mir schon seit längerem darüber im Klaren, dass gerade der Sportrechtebereich für die Öffentlich-Rechtlichen sehr schwierig werden wird. Wenn diese Entwicklung eintritt, dann wird es für uns eine Endlichkeit geben beim Mitbieten um bestimmte große Rechte, dann müssen wir auf unsere anderen Qualitäten setzen", sagte Raff weiter. Die ARD will für die Free-TV-Rechte an der Bundesliga eher weniger als die bisher gezahlten 97 Millionen Euro bieten, da zeitgleich zur Zusammenfassung am Samstag künftig ein Live-Spiel stattfinden soll und deshalb nur fünf statt bislang sechs Spiele zur Verfügung stehen. Premiere will nur mehr als die bisher 205 Millionen Euro pro Saison zahlen, wenn dem Sender mit einer weiteren Partie ein attraktiveres Angebot zur Verfügung steht.

Zusammenfassung am Samstag vor 20 Uhr

Ende September war der Vertrag der DFL mit Leo Kirchs Rechteagentur Sirius geplatzt, die pro Spielzeit 500 Millionen Euro garantieren wollte. Grund waren die Vorgaben des Bundeskartellamtes, nach denen die Höhepunkte des Kernspieltages am Samstag vor 20 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sein müssen. An diese Vorgabe müsste sich auch Murdoch halten, der seit Anfang 2008 Anteile am Bezahlsender Premiere hält.

Sat.1 könnte Nutznießer sein

Der Australier will angeblich für die Bundesliga-Rechte im Pay-TV und Free-TV mitbieten und könnte die Rechte im frei empfangbaren Fernsehen an einen Privatsender wie Sat.1 weiterreichen. Damit wäre die "ARD-Sportschau" aus dem Rennen. Sat.1 hat von Juli 2009 an die TV-Rechte für die Champions League und den UEFA Cup gekauft und baut gerade wieder eine Sportredaktion auf. Schon jetzt überträgt Sat.1 die Champions League, allerdings via Sublizenzierung vom Rechteinhaber Premiere.

ESPN plant deutschen Ableger

Interessiert an den Bundesliga-Rechten soll auch der Sender ESPN sein, der zu 80 Prozent dem Disney-Konzern gehört. Jetzt soll ein deutscher Ableger geplant sein. Bei Pro Sieben/Sat.1 sollen ESPN-Vertreter ihr Konzept bereits erläutert haben. Die beiden neuen Interessenten wären bei der DFL hochwillkommen, die möglichst mehr als die zuletzt erlösten 409 Millionen Euro pro Saison kassieren will.

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