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Bundesliga: Sieg ist Pflicht im Nachholspiel Frankfurt gegen KSC

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4. Spieltag, Nachholspiel  

Sieg ist Pflicht im Nachholspiel

22.10.2008, 13:59 Uhr | dpa

Friedhelm Funkel (l.) und Ioannis Amanatidis sehnen den ersten Saisonsieg herbei. (Foto: imago)Friedhelm Funkel (l.) und Ioannis Amanatidis sehnen den ersten Saisonsieg herbei. (Foto: imago) Für Trainer Friedhelm Funkel geht es vielleicht schon um seinen Job, für Eintracht Frankfurt um den so ersehnten ersten Saisonsieg und das Ende der Talfahrt: Das Schlusslicht der Bundesliga steht im Nachholspiel des vierten Spieltages gegen den Karlsruher SC (ab 18.15 Uhr live im t-online.de-Ticker) gewaltig unter Druck. Der dienstälteste Erstliga-Coach lässt sich davon allerdings nicht groß beeindrucken.

"Warum das ein wichtigeres Spiel sein soll als alle anderen, weiß ich nicht", sagte Funkel und kündigte mit ruhiger Stimme an: "Wir haben die Möglichkeit, die Abstiegsplätze zu verlassen und das werden wir auch schaffen."

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Präsident nimmt Mannschaft in die Pflicht

Präsident Peter Fischer hat derweil dem 54-Jährigen erneut den Rücken gestärkt. "Bei mir ist bekannt, dass ich ein großes Vertrauen in Friedhelm Funkel habe. Dazu stehe ich. Ich bin eher enttäuscht von der Mannschaft und von einigen Fußballspielern, und ich weiß nicht, was ein Trainerwechsel bei uns bewirken soll, wenn man aus drei Metern den Ball nicht mehr ins Tor bekommt", sagte Fischer im hr-Fernsehen.

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Bruchhagen weiß nichts von einem Ultimatum

Ebenso wie Fischer ("Ich weiß, dass Eintracht Frankfurt nicht mit Herrn Slomka verhandelt hat. Und ich weiß, dass Eintracht Frankfurt bis dato keinerlei Trainer-Gespräche geführt hat") hat der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen Funkel nach der 0:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen das Vertrauen ausgesprochen. Von einem Ultimatum angesichts der bevorstehenden Partien gegen den KSC und am Samstag bei Energie Cottbus wollte er nichts wissen. Funkel selbst schließt einen Rücktritt derzeit aus: "Ich will bei der Eintracht bleiben", sagte er. Um dem Trubel aus dem Weg zu gehen, hat Funkel mit seiner Mannschaft ein dreitägiges Trainingslager im Westerwald bezogen. "Da haben wir die Ruhe, die wir brauchen und können ein paar Dinge machen, die unter uns bleiben."

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Mit Amanatidis und Chris

Der Coach will die zuletzt so enttäuschende Mannschaft nur auf wenigen Positionen verändern, auch Oka Nikolov muss nicht befürchten, dass ihm der letztjährige Stammtorwart Markus Pröll vor die Nase gesetzt wird. Entwarnung gab es bei Kapitän Ioannis Amanatidis, der unter Kniebeschwerden litt. "Er wird trainieren und er wird spielen", sagte Funkel. Zudem kehrt der zuletzt gesperrte Brasilianer Chris zurück.

KSC will spätes Gegentor vermeiden

"Wir haben den Vorteil, dass wir diese Drucksituation nicht haben. Das könnte für uns den Ausschlag geben", sagte KSC-Trainer Edmund Becker, dessen Ärger über die kurzfristige Absage der Partie am 12. September - nach einem Madonna-Konzert war der Rasen in der Commerzbank-Arena unbespielbar - inzwischen verflogen ist. Becker will vor allem verhindern, dass sein Team wie schon fünfmal in dieser Saison (zuletzt beim 0:1 gegen den FC Bayern) in den letzten fünf Minuten ein Gegentor bekommt.

Maik Franz fraglich

Der KSC-Coach bangt um den Einsatz von Kapitän Maik Franz: Der Innenverteidiger hat sich ein Knochenödem zugezogen. "Das ist äußerst schmerzhaft. Wir haben Sorgen, ob es reicht", sagte Becker. Mittelfeldspieler Michael Mutzel fährt mit breiter Brust zu seinem früheren Klub: "Wir haben keine Angst vor Frankfurt. Dort holen wir uns die verlorenen Punkte aus dem Bayern-Spiel wieder."

Die voraussichtlichen Aufstellungen:


Eintracht Frankfurt: Nikolov - Ochs, Russ, Galindo, Spycher - Chris - Steinhöfer (Mahdavikia), Köhler, Korkmaz - Fenin, Amanatidis

Karlsruher SC: Miller - Celozzi, Sebastian, Franz (Stoll), Eichner - Mutzel, Porcello - Freis, da Silva, Iaschwili - Kennedy

Schiedsrichter: Kinhöfer

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