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Mäßiger Saisonstart der deutschen Ski-Damen

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Ski alpin  

Mäßiger Saisonstart der deutschen Ski-Damen

25.10.2008, 14:30 Uhr | dpa

Kathrin Hölzl in Sölden (Foto: imago)Kathrin Hölzl in Sölden (Foto: imago) Die deutschen Ski-Damen haben einen mäßigen Start in den WM-Winter erwischt. Maria Riesch fuhr beim Weltcup-Auftakt im österreichischen Sölden zwar ihr bestes Riesenslalom-Ergebnis seit knapp anderthalb Jahren ein, aber als 13. sorgte sie auch nicht für großen Jubel beim Deutschen Skiverband (DSV). Beste DSV-Starterin war einmal mehr Riesentorlauf-Spezialistin Kathrin Hölzl als Achte.

Der Sieg ging bei Kaiserwetter auf dem Gletscher an Kathrin Zettel. Die Österreicherin holte sich ihren dritten Weltcup-Sieg vor der nach dem ersten Durchgang noch führenden Finnin Tanja Poutiainen und ihrer Teamkollegin Andrea Fischbacher.

Auftakt in Sölden Ski der DSV-Damen geklaut

Riesch "schon etwas nervös" in Sölden

"Das Ergebnis ist okay. Aber es ist nicht genau das, was wir uns vorgestellt haben. Wir dachten, dass wir uns weiter vorne platzieren können", sagte der deutsche Alpindirektor Wolfgang Maier. Sein Team war in der Nacht zum Samstag von Ski-Dieben heimgesucht worden. Ohne ihre Renn-Ski verpasste Fanny Chmelar als 35. den zweiten Durchgang, Carolin Fernsebner verfehlte diesen auf dem 34. Platz. Mit sehr guter Zwischenzeit war Viktoria Rebensburg im ersten Lauf unterwegs, als sie nach einem Fahrfehler stürzte und ausschied.

Karriereende Vogl sagt Servus

Cheftrainer Bertold: DSV-Quintett "zu verkrampft"

Riesch verbesserte sich nach Rang 19 im ersten Lauf noch auf den 13. Rang. "Der erste Durchgang war nicht so toll, aber im zweiten habe ich mich gesteigert", sagte die 23-Jährige und sprach von einem "soliden" Ergebnis. Wie so oft war Hölzl die beste deutsche Starterin, aber wie so oft verpasste sie auch den erhofften Podestplatz - wenn auch nur um 0,37 Sekunden. "Hier wäre viel mehr möglich gewesen", sagte die 24-Jährige. "Das Schöne ist, wenn man mal wieder ins Ziel kommt und führt. Das habe ich lange nicht mehr gehabt. Das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Rennen." Eine bessere Platzierung hatten beide im ersten Durchgang verspielt. "Da waren sie leider zu verkrampft", analysierte Damen-Cheftrainer Mathias Berthold.

Zettel liebt "technisch anspruchsvolle" Rennen

Zettel, die sich vor einigen Wochen im Training die Nase gebrochen hatte, sicherte sich nach einem überragenden zweiten Lauf mit deutlichem Vorsprung den Sieg vor heimischer Kulisse. "Schwer zu sagen, warum es hier in Sölden immer so gut läuft. Wahrscheinlich, weil es technisch sehr anspruchsvoll ist", sagte die 22-Jährige.

Saisonaus für Fanchini

Die italienische Skirennfahrerin Elena Fanchini fällt wegen einer Knieverletzung für die komplette WM-Saison aus. Die älteste der drei Fanchini-Schwestern erlitt die schwere Verletzung am linken Knie beim Speed-Training in Hintertux. Fanchini war im Februar 2005 hinter Janica Kostelic (Kroatien) und vor Renate Götschl (Österreich) Abfahrts-Vizeweltmeisterin in Santa Caterina geworden. Während die Saison im österreichischen Sölden mit dem Riesenslalom bereits begonnen hat, befinden sich die Speed-Spezialistinnen noch in der Vorbereitungsphase. Für sie geht es Anfang Dezember in Kanada los.

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