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Die Bayern "kommen ins Rollen"

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FC Bayern München  

Die Bayern "kommen ins Rollen"

26.10.2008, 11:21 Uhr | dpa

Jürgen Klinsmann (Foto: dpa)Jürgen Klinsmann (Foto: dpa) Drei Spiele, neun Punkte, 8:2 Tore - nach der besten Woche unter Jürgen Klinsmann bläst der FC Bayern zur Attacke, aber noch steht der Aufschwung auf tönernen Füßen. Beim spektakulären 4:2 nach 0:2-Rückstand gegen Felix Magaths VfL Wolfsburg hatte Uli Hoeneß seine kühne Prognose von der Bundesliga-Herbstmeisterschaft zwischenzeitlich schon wieder verflucht.

"In der Halbzeit war sie hinter den Alpen - jetzt sind wir wieder dran", sagte der Manager, der wieder freudig auf die Bundesliga-Tabelle schaut. "Wenn wir jetzt in der nächsten Woche die Spiele in Frankfurt und gegen Bielefeld gewinnen, sind wir sicherlich unter den besten Drei." Ein Champions-League-Platz kann für Hoeneß "aber auch nur eine Zwischenstation sein", das erklärte Bayern-Ziel bleibt der 22. Meistertitel.

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Klinsmann: "Finden Stabilität und Konstanz"

1:0 in Karlsruhe, 3:0 in der Champions League gegen Florenz und Sieg Nummer 3 ohne die verletzten Philipp Lahm und Luca Toni - "wir finden langsam Stabilität und Konstanz", frohlockte auch Klinsmann. Der Coach lobte die "Super-Moral" seiner Elf nach der 90-minütigen Achterbahnfahrt, "die nichts für schwache Nerven war". Nach Toren von Grafite (31./Foulelfmeter) und Edin Dzeko (33.) sah sein Vor-Vorgänger Magath schon wie der Triumphator aus. Aber nach den Toren von Franck Ribéry (41.), Mark van Bommel (54.), Tim Borowski (63.) und Bastian Schweinsteiger (80.) war der VfL-Coach bedient: "Wir haben weniger Chancen reingemacht als Bayern, das ist eine Frage der Qualität. Bayern hat sie - wir nicht", zürnte Magath, der sagte: "Es sieht so aus, dass die Bayern ins Rollen kommen."

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Taktische Umstellung bringt den Erfolg

Ein Knackpunkt war Ribérys Anschlusstor und eine effektive Kabinen-Versammlung in der Pause. "Die Mannschaft hat sich mit dem Trainer zusammen hochgepuscht", verriet Hoeneß. Klinsmann ("es war kein Donnerwetter") baute klug um: Der schwache Massimo Oddo musste raus, Torschütze Borowski kam rein, Christian Lell wechselte nach rechts und Zé Roberto rückte auf die Position des schmerzlich vermissten Lahm. "Das hat uns mehr Druck nach vorne gegeben", sagte Klinsmann. "Die Mannschaft hat dann grandios gespielt und gefightet", frohlockte Hoeneß. Nur Lukas Podolski blieb völlig wirkungslos und konnte seine Chance nach Tonis Ausfall nicht nutzen. "Ich weiß, dass ich mehr kann", sagte der ausgewechselte Nationalstürmer.

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"Viele Probleme" in der Defensive

"Meisterlich" nannte Klinsmanns Vorgänger Ottmar Hitzfeld die Leistung des Rekordchampions im zweiten Durchgang. Das Kartenhaus FC Bayern bleibt aber einsturzgefährdet, solange die beste Abwehr der vergangenen Saison ein Notstandsgebiet ist. Was gegen Florenz noch unbestraft blieb, ging gegen Wolfsburg zumindest zweimal schief. "Wir müssen uns Gedanken machen, wie es sein kann, dass ein Gegner bei uns wieder zwei Tore macht. Das muss verbessert werden", rügte Hoeneß die Defensiv-Leistung. Auch Offensiv-Geist Klinsmann verhehlte die "vielen Probleme" nicht: "Wir sind im Moment einfach nicht in der Lage, als kompakte Mannschaft in der Rückwärtsbewegung zu arbeiten."

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"Schritt für Schritt nach vorne"

Wolfsburg aber nahm die großzügige Bayern-Einladung nicht an, was den Ex-Münchner Zvjezdan Misimovic wurmte: "Wir müssen einfach abgeklärter werden, wir waren ein bisschen naiv." Für Magath reicht die Qualität des VfL vorne und hinten einfach noch nicht aus: "Wir haben keine Spitzenmannschaft. Wenn wir eine hätten, hätten wir 20 Punkte." Damit stünden die Wölfe an der Spitze, die für die Bayern nach dem korrigierten Fehlstart auch wieder in Reichweite gerückt ist. "Wir arbeiten uns Schritt für Schritt nach oben", bilanzierte Klinsmann nach seiner erfolgreichsten Woche als Vereinstrainer.

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