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Bayer schießt Werder in die Krise

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Werder Bremen - Bayer Leverkusen  

Bayer schießt Werder in die Krise

28.10.2008, 23:00 Uhr | dpa

Bremens Almeida (l.) beim Kopfballduell mit Castro (Foto: ddp) Bayer Leverkusen ist in seinem 1000. Bundesligaspiel an die Tabellenspitze gestürmt und hat Werder Bremen noch tiefer in die Krise gestürzt. Mit dem 2:0 (0:0) am Dienstag bei Werder Bremen durch die Tore von Arturo Vidal (72.) und Manuel Friedrich (80.) feierte der Werksclub bereits den vierten Auswärtssieg dieser Saison.

Die spielerisch erneut enttäuschenden Bremer kassierten dagegen die erste Heimpleite dieser Spielzeit und konnten zudem das sechste Pflichtspiel in Folge nicht gewinnen. Vor 37 142 Zuschauern im Weser-Stadion blieb das erwartete Offensiv- Feuerwerk aus, im Duell der Nationalmannschafts-Rivalen machte im Mittelfeld Bayer-Kapitän Simon Rolfes gegenüber dem engagierten Torsten Frings den ruhigeren und effektiveren Eindruck.

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Völler lobt Bayer-Kombinationen

"Wir haben unsere Chancen in der ersten Halbzeit nicht genutzt und zu wenig getan, um das Spiel zu gewinnen. Wir kriegen immer relativ leicht Gegentore und vorne machen wir sie nicht", analysierte Frings ernüchtert, "wir müssen weiterarbeiten, uns jeden Sieg erkämpfen und dürfen den Kopf nicht hängen lassen." Sein Trainer Thomas Schaaf meinte: "Das war nicht so druckvoll, wie ich es mir vorgestellt habe. Wir haben es nicht geschafft, kontruktiv nach vorne zu spielen." Genau das war das Plus der Leverkusener. "Unsere Stärke war es, zu kombinieren", sagte Bayers Sportdirektor Rudi Völler, "vor allem in der 2. Halbzeit haben wir wenig zugelassen oder Adler hat prächtig pariert."

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Diego und Co. werden vermisst

Werders letzter Dreier in der Fußball- Bundesliga beim 5:4 gegen Aufsteiger Hoffenheim lag fast genau einen Monat zurück. Dringlichkeit war gefordert, und dementsprechend aggressiv begannen die Bremer. Mit Leidenschaft und riskantem Tempofußball bekämpften die Gastgeber von der ersten Sekunde an die aufgekommene Unruhe und Ungeduld im Verein. Die Intensität war hoch - die Fehlerquote auch. Die fehlende Achse Tim Wiese, Diego, Claudio Pizarro wurde schmerzlich vermisst. Zudem fehlten Clemens Fritz und Daniel Jensen.

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Almeida vergibt die erste große Chance

Die Rückkehr von Nationalspieler Per Mertesacker nach abgebrummter Rotsperre sorgte wenigstens für mehr Stabilität in Werders Defensive, mit 20 Gegentoren die schwächste der Liga. Vorne wirbelte vor allem Hugo Almeida. Nach zwei Minuten scheiterte er mit einem Freistoß aus aussichtsreicher Position an Bayers Nationaltorhüter Rene Adler. In der 12. Minute schrammte sein Linksschuss aus spitzem Winkel nur um Zentimeter am Bayer-Kasten vorbei.

Helmes scheitert knapp

So beherzt die Bremer in der stürmischen Anfangsphase loslegten, so mühelos kontrollierte Bayer das Geschehen danach. Mit intelligentem Raumverhalten, Ballsicherheit und gefälliger Offensivkultur deuteten die Leverkusener zumindest an, warum sie als bestes Auswärtsteam der Bundesliga nach Bremen reisten. Michal Kadlec (24.) per Freistoß und Patrick Helmes (38.) scheiterten jedoch knapp.

Vidal schlägt eiskalt zu

Die zweite Hälfte war zunächst ein Abziehbild der ersten. Werder investierte wesentlich mehr, aber der finale Pass in die Spitze war meist zu ungenau. Ungewöhnlich viele Bremer Abspiel-, Denk- und Stellungsfehler erleichterten Bayer die Abwehrarbeit und ermöglichten die Gäste-Führung. In der Vorwärtsbewegung abgefangen, wurde Werder eiskalt erwischt. Ersatz-Torhüter Christian Vander sah bei einem Helmes-Kopfball von der Seite unglücklich aus, und der Chilene Arturo Vidal hatte bei seinem dritten Saisontor (72.) aus kürzester Distanz leichtes Spiel.

Rosenberg scheitert am starken Adler

Verzweifelt erhöhte Werder noch einmal den Druck. Statt des verdienten Ausgleichs durch den Volley-Schuss von Markus Rosenberg, den Adler mit einer Weltklasse-Parade (79.) verhinderte, besiegelte Friedrich das traurige Werder-Schicksal. Als Titelanwärter in die Saison gegangen, haben die ambitionierten Bremer im Moment ganz andere Sorgen.

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