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Bundesliga - Mittwochsspiele: München bläst zur Aufholjagd

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10. Spieltag - Mittwochsspiele  

Bayern bläst zur Aufholjagd

29.10.2008, 11:22 Uhr | dpa, t-online.de

Franck Ribéry und Bayern wollen weiter nach oben. (Foto: imago)Franck Ribéry und Bayern wollen weiter nach oben. (Foto: imago) Normalerweise blasen im Herbst die Konkurrenten zur Bayern-Jagd, doch derzeit ist der auftrumpfende Aufsteiger 1899 Hoffenheim das Maß aller Dinge. Nach dem viel beachteten 3:0-Sieg gegen den Hamburger SV und dem Sturm an die Tabellenspitze steht die Mannschaft der Stunde beim VfL Bochum auf dem Prüfstand. Das Rangnick-Team will Leverkusen nach nur einem Tag auf Platz eins wieder ablösen.

Neben Hoffenheim sind vier weitere Teams aus dem oberen Tabellen-Drittel am Ball: Der HSV will gegen den VfB Stuttgart beweisen, dass die deftige Schlappe in Mannheim ein einmaliger Ausrutscher war. Bayern München plant bei Eintracht Frankfurt den Angriff aus die ersten drei Plätze, und Hertha BSC will gegen Hannover 96 seine magere Heimbilanz aufpolieren. Die Partie des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund komplettiert den 10. Spieltag.

Mittwoch, ab 19.45 Uhr im Live-Ticker Fünf Partien des 10. Spieltags

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Koller: "Müssen uns frei kämpfen"

Ob ausgerechnet der bislang wenig überzeugende VfL Bochum den Hoffenheimern den Spaß an ihrer ersten Reise ins Revier verderben kann, ist fraglich. Nur ein Saisonsieg steht für die Elf von Marcel Koller zu Buche. Immerhin hat der Schweizer die Zeichen der Zeit nach dem Abrutschen in die Abstiegszone inzwischen erkannt. "Wir laufen ja nicht blind durch die Gegend und nehmen die Situation so an, wie sie ist. Wir stecken unter drin und müssen uns nun frei kämpfen", sagte Koller vor dem Heimspiel gegen die TSG, die inzwischen nicht nur vor den Konkurrenz, sondern auch in der Öffentlichkeit als Titelanwärter wahrgenommen wird.

Von Diego bis Sestak Lange Verletztenliste vor dem 10. Spieltag

Rangnick appelliert an seine Himmelsstürmer

Bochums Kapitän Marcel Maltritz gehört nicht zu den Hoffenheim-Fans. "Die werden auch mal einbrechen. Vielleicht schon am Mittwoch gegen uns." Koller dagegen, der gegen den Tabellenführer auch Stanislav Sestak (Zehenbruch) und Shinji Ono (Fußprobleme) ersetzten muss, spricht mit große Respekt über den Gegner. "Spielintelligenz, sehr schnelles Umschalten und hoher läuferischer Aufwand" zählen laut Koller zu den Markenzeichen der Hoffenheimer. Rangnick warnt seine Profis, angesichts der Lobeshymnen die Bodenhaftung zu verlieren: "Über die Qualität der Jungs muss man sich nicht unterhalten, aber sie sollen nicht alles glauben, was in der Zeitung steht."

Bayern will die Verhältnisse wieder zurechtrücken

Der FC Bayern München will allmählich die Verhältnisse in der Eliteliga wieder zurechtrücken. "Wir hatten einen holprigen Start. Aber jetzt kommen wir langsam ins Rollen", sagte Bayern-Profi Tim Borowski vor dem Spiel in Frankfurt. Coach Jürgen Klinsmann formulierte die Zielvorgabe, "so schnell wie möglich wieder oben zu sein“. Eintracht Frankfurt ist nach zwei Siegen in Folge selbstbewusster geworden. "Auch gegen die Bayern ist etwas möglich. Dafür müssen alle an die Leistungsgrenze gehen. Die Jungs sind heiß, sich mit den besten Spielern der Bundesliga zu messen", sagte Trainer Friedhelm Funkel, der allerdings nur eine Notelf aufbieten kann.

HSV verspricht Wiedergutmachung

Intensive Fehleranalyse betrieb der am letzten Spieltag gestürzte Spitzenreiter Hamburger SV. HSV-Stürmer Mladen Petric versprach gegen den VfB Stuttgart Wiedergutmachung: "Wir stehen wieder auf." VfB-Coach Armin Veh wäre nach der mäßigen Leistung beim 2:0 gegen Bochum in Hamburg bereits "mit einem Punkt zufrieden".

"Müde" Hertha gegen Hannover

Trotz einer mageren Heimbilanz von nur einem Sieg hat sich Hertha BSC nach vorn geschlichen und will mit einem Dreier im Olympiastadion gegen Hannover 96 nachlegen. Trainer Lucien Fabre hofft, dass die Elf die Müdigkeit nach den Belastungen der letzten Wochen aus den Beinen geschüttet hat. "Wir waren in Dortmund am Ende müde."

Daum: "Bei Klopp muss der zweite Schritt kommen"

Das Gastspiel des BVB beim 1. FC Köln steht im Zeichen des Trainerduells. Viele sehen bei Jürgen Klopp Parallelen zum FC-Coach Christoph Daum. "Klopp mag manchen an mich in meiner Anfangszeit erinnern. Allerdings habe ich inzwischen mehr Ruhe und Gelassenheit. Klopp hat durch seine Auftritte sicher einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Jetzt muss der zweite Schritt kommen. Dass er seine Bekanntheit mit sportlichen Erfolgen untermauert."

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