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Eintracht Frankfurt siegt mit Notelf in Gladbach

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Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt  

Die Sorgen in Gladbach werden größer

02.11.2008, 20:00 Uhr | dpa

Gladbachs Marin setzt sich artistisch gegen zwei Frankfurter durch (Foto: dpa)Gladbachs Marin setzt sich artistisch gegen zwei Frankfurter durch (Foto: dpa)Die Notelf von Eintracht Frankfurt hat Borussia Mönchengladbachs Trainer Hans Meyer die Geburtstagsparty gründlich verdorben. Durch den 2:1 (1:1)-Erfolg setzten die Hessen ihren Aufwärtstrend in der Bundesliga trotz unvermindert großer Personalsorgen weiter fort und stürzten den Konkurrenten in noch größere Abstiegssorgen.

Nach dem Eigentor des Frankfurters Marco Russ (12. Minute) wendeten Martin Fenin (15.) und Michael Fink (52.) mit ihren Treffern vor 44.773 Zuschauern im Borussia-Park die Partie und sorgten für den dritten Saisonerfolg der Eintracht.

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Frankfurt vergrößert den Abstand nach unten

Am Vorabend von Meyers 66. Geburtstag stand die Borussia wieder mit leeren Händen da und steckt nach elf Spieltagen mit nur sieben Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz fest. Der erhoffte Effekt durch die Verpflichtung von Meyer scheint nach drei Spielen unter der Regie des Trainer-Routiniers schon verpufft. Nach dem ersten Erfolg in Mönchengladbach seit fünf Jahren verbesserten sich die Frankfurter hingegen mit zwölf Zählern auf den zwölften Rang.

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Russ unterläuft ein Eigentor

Bei Frankfurt hat die Personalmisere in dieser Saison schon Tradition - die Notelf von Trainer Friedhelm Funkel gilt mittlerweile aber sogar als eingespielt. Bei Gladbach fehlten diesmal alle etatmäßigen Innenverteidiger, aber Meyer konnte immerhin im Offensivbereich rotieren. Marko Marin kehrte in die Startelf zurück - und zeigte sofort seine Qualitäten. Eine Flanke des auf der ungewohnten rechten Seite agierenden Jung-Nationalspielers köpfte Russ ziemlich unbedrängt ins eigene Tor.

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Gospodarek wieder zwischen den Pfosten

Neben Marin bekam Alexander Baumjohann erstmals unter Meyer eine Chance. "Sie sind trotz ihrer Jugend auf diesen Positionen die Besten, sonst würden sie nicht spielen", begründete Meyer den Einsatz der Jungprofis. Im Tor war aber Routine Trumpf: Uwe Gospodarek kehrte nach ausgestandener Muskelverletzung zurück - konnte den schnellen Ausgleich der Eintracht aber nicht verhindern.

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Korkmaz und Fenin sorgen für Gefahr

Nur wenige Minuten nach dem Russ-Geschenk bediente der starke Ümit Korkmaz nach tollem Solo Fenin, der zu seinem dritten Saisontreffer einschoss. Neun Minuten später hätte das österreichisch-tschechische Duo die Eintracht fast schon in Führung gebracht. Nach Korkmaz-Vorlage landete ein Fenin-Kopfball (24.) an der Latte. Die Hausherren, bei denen Vize-Europameister Oliver Neuville erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, hatten anschließend mehr vom Spiel, das Frankfurter Tor geriet aber vorerst nur noch bei einer Chance für Baumjohann (44.) in Gefahr.

Gladbach macht zu wenig aus seinen Chancen

In der zweiten Halbzeit agierten die Gäste aufmerksamer und agiler - und wurden mit dem Führungstreffer belohnt. Fink kam aus etwa acht Metern unbedrängt zum Schuss und ließ sich die Chance nach der erneute Sorglosigkeit in der Gladbacher Abwehr nicht nehmen. Ein Freistoß von Filip Daems (61.) war dann das Signal zur Gladbacher Ausgleichs- Offensive. Der eingewechselte Michael Bradley (71.) vergab eine große Kopfballchance. Rob Friend schoss in der Schlussminute aus kurzer Distanz vorbei. Mehr brachte die Borussia nicht zu Stande.

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