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Großer Preis von Brasilien: Hamilton gibt sich betont gelassen

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Grand Prix von Brasilien  

Hamilton gibt sich betont gelassen

30.10.2008, 16:53 Uhr | dpa

Warmer Händedruck: Lewis Hamilton (li.) und Felipe Massa. (Foto: dpa)Warmer Händedruck: Lewis Hamilton (li.) und Felipe Massa. (Foto: dpa) Sie lächelten und reichten sich die Hand für die Fotografen, doch die Anspannung war Lewis Hamilton und Felipe Massa deutlich anzumerken. Umso mehr versuchte vor allem der britische WM-Spitzenreiter ein Jahr nach seinem Drama von Brasilien, die Bedeutung des Schlussakts im Formel-1-Titelkampf (Sonntag, ab 17.45 im Live-Ticker von t-online.de) herunterzuspielen.

"Es ist einfach nur ein weiteres Rennen für mich", sagte der 23 Jahre alte McLaren-Mercedes-Pilot in São Paulo. Es gehe nicht ums Siegen oder Sterben, betonte Hamilton.

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Massa: "Geschichte weiterschreiben"

Auf dem Spiel steht aber der eigentlich schon sichere WM-Titel, Hamiltons erster in seiner zweiten Saison. Verhindern kann dies nur Massa. Bei seinem Heimspiel will der Ferrari-Fahrer die große brasilianische Tradition der legendären Weltmeister Ayrton Senna und Nelson Piquet weiterführen. "Ich hoffe, dass ich diese Geschichte weiterschreiben kann", sagte der 27-Jährige.

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In Schatten des großen Senna

Doch selbst eine Wende mit dem glücklichen Ende für Ferrari wie vor einem Jahr würde nach Ansicht des in Brasilien angesehen Motorsportexperten Flavio Gomes Massa nicht auf eine Stufe mit dem 1994 tödlich verunglückten Senna stellen: "Massa ist zwar einigermaßen populär, ein Held wird er aber nie." Während in Großbritannien ein ganzes Königreich den WM-Triumph seines Kronprinzen Hamilton herbeisehnt, hält sich die Massa-Manie daher in Grenzen.

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100.000 heißblütige Südamerikaner

Fakt ist aber auch: Hamilton wird nicht nur gegen seinen Ferrari-Rivalen fahren, sondern auch gegen 100.000 heißblütige Südamerikaner. Mögliche Schützenhilfe von Kollegen nicht eingerechnet. "Ich kann mir nicht vorstellen, was für ein Gefühl es wäre, hier Weltmeister zu werden. Wenn alles perfekt läuft, wird mein Kindheitstraum wahr", sagte Massa: "Dies ist das wichtigste Rennen meines Lebens."

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Schumi macht Massa Mut

Dafür bekam er noch einmal moralische Unterstützung von Michael Schumacher. "Ich war schon in meiner aktiven Zeit bekannt dafür, dass ich das Prinzip 'nie aufgeben' verfolgt habe und immer zu kämpfen, bis es mathematisch keine Chance mehr gab. Das hat sich nicht geändert", schrieb der Rekordweltmeister auf seiner Homepage. Schumi beschwor die Erinnerungen an das "Finale furioso" der Ferrari-Mannschaft aus dem Vorjahr: "Gerade wir Ferraristi haben doch letztes Jahr im Titelkampf gesehen, dass alles möglich ist, bis die Zielflagge gefallen ist!"

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Rang fünf genügt dem Silberpfeil-Pilot

Doch noch einmal will Hamilton, den vor zwölf Monaten eigene Fehler, aber vor allem ein technischer Defekt entscheidend einbremsten, den Titel nicht abgeben. Rang fünf reicht dem smarten Piloten, um mit 23 Jahren, 9 Monaten und 26 Tagen jüngster und erster dunkelhäutiger Weltmeister in der Formel-1-Geschichte zu werden. Selbst ein Sieg würde Massa dann nichts nützen. "Wir werden so stark sein wie in China", kündigte Hamilton an. Dort hatte er nach der Kritik an seiner Person und seinem aggressiven Fahrstil mit Pole Position, schnellster Rennrunde und dem Sieg eine beeindruckende Antwort auf dem Asphalt gegeben. Ebenso wie Massa hat Hamilton in diesem Jahr fünf Siege eingefahren.

Hamilton ist ein "verehrungswürdiger Brite"

"Dieser Junge hat das Potenzial, selbst Michael Schumacher, der die Rekordtabellen der Formel 1 eisern im Griff hat, zu gefährden", schrieb bereits der "Daily Telegraph". Im Motorsport-begeisterten Großbritannien wartet man ungeduldig auf den ersten Titelgewinn seit Damon Hill 1996. Das Blatt bezeichnete Hamilton, der aus der nördlich von London gelegenen Grafschaft Hertfordshire stammt, als "verehrungswürdigen Briten" und "Superstar im Wartestand".

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