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Ist der Meyer-Effekt schon wieder verpufft?

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Borussia Mönchengladbach  

Ist der Meyer-Effekt schon wieder verpufft?

03.11.2008, 15:34 Uhr | dpa

Hans Meyer ist angefressen (Foto: imago)Hans Meyer ist angefressen (Foto: imago) Die Mannschaft komplett überfordert, der neue Trainer hilflos und die Fans mächtig verärgert: Bei Borussia Mönchengladbach herrscht schon nach dem ersten Saisondrittel pure Abstiegsangst. "Das ist eine ausgesprochen dramatische Situation. Wir dürfen jetzt bis Weihnachten den Anschluss nicht verlieren und müssen eine Bilanz hinlegen, die es uns ermöglicht, im Frühjahr neu anzugreifen und es zu schaffen", sagte Trainer Hans Meyer nach der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt, der vierten Pleite im sechsten Heimspiel.

Ein Heilmittel hat auch der neue Borussen-Coach, der heute 66 Jahre alt wird, nicht parat. Daher wird sich der Klub im Winter wohl wieder auf Einkaufstour begeben.

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Fans pfeifen ihre Mannschaft gnadenlos aus

"Das müssen wir in der Winterpause intensiv besprechen. Klar ist aber, dass dieser Prozess bis zum Saisonende anhalten wird. Wir zählen zu den Mannschaften, die bis zum Schluss um den Klassenverbleib kämpfen", sagte Sportdirektor Max Eberl. Die hilflose Vorstellung der Mannschaft, die von ihren Fans gnadenlos ausgepfiffen wurde, wirft allerdings kein gutes Licht auf die sportliche Führung des Klubs. Dem für die Bundesliga-Rückkehr geformten Team fehlt die Erstligareife. Hinzu kommen Verletzungssorgen vor allem im Defensivbereich. Und im Abstiegsduell mit Arminia Bielefeld muss Meyer auf zwei weitere Spieler verzichten. Verteidiger Alexander Voigt zog sich eine schwere Knochenprellung im Kniegelenk zu und wird mehrere Wochen fehlen. Auch Mittelfeldspieler Sebastian Svärd steht am Wochenende wegen Leistenbeschwerden nicht zur Verfügung.

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Meyer stellt seinen Fohlen ein Armutszeugnis aus

"Wir sind im Moment kollektiv-taktisch und individuell nicht in der Lage, eine Mannschaft wie Frankfurt besiegen zu können", befand Meyer und stellte seiner Elf damit ein Armutszeugnis aus. Selbst beim Gladbacher Führungstreffer (12. Minute) musste in Marco Russ ein Frankfurter Verteidiger mit einem Eigentor helfen, ehe Martin Fenin (16.) und Michael Fink (52.) eklatante Schwächen im neu formierten Abwehrverbund der Gastgeber offenlegten und ihr Team zu einem verdienten und letztlich ungefährdeten Sieg führten.

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Frankfurts Funkel hat wieder Ruhe

Die Frankfurter nutzten trotz großer Personalsorgen die Gladbacher Schwächen im Stile einer routinierten Mannschaft eiskalt aus und schafften zuletzt drei Siege gegen die unmittelbare Konkurrenz. "Ich habe immer an die Mannschaft geglaubt. Wir waren nie so schlecht, wie wir gemacht worden sind", befand Trainer Friedhelm Funkel, der zwischenzeitlich selbst in der Kritik stand. Mit dem Sieg im Nachholspiel gegen den Karlsruher SC (2:1) haben die Hessen die Wende geschafft. "Das war für uns ein Schlüsselerlebnis. Bei uns ist der Glaube vorhanden, dass wir jedes Spiel gewinnen können", sagte Kapitän Christoph Spycher.

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