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FC Bayern München: Podolski und Schweinsteiger ist Geschichte

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FC Bayern München  

Poldi und Schweini? Das ist Geschichte!

07.11.2008, 14:08 Uhr | t-online.de

Bayerische Nationalspieler, einst unzertrennlich: Bastian Schweinsteiger (li.) und Lukas Podolski während des 1:1 im UEFA Cup in Florenz. (Foto: imago)Bayerische Nationalspieler, einst unzertrennlich: Bastian Schweinsteiger (li.) und Lukas Podolski während des 1:1 im UEFA Cup in Florenz. (Foto: imago) Lukas Podolskis Traum, für den FC Bayern München zu spielen, hat sich bereits vor zweieinhalb Jahren erfüllt. Nur leben darf der "Köllsche Jung'" ihn nicht. Dazu fehlt dem 23-jährigen Nationalstürmer das Vertrauen des Trainers, die Einsatzzeit. Wie unter Ottmar Hitzfeld, so unter Jürgen Klinsmann. Und auch eine alte Beziehung ist zerbrochen: "Die Zeit von Schweini und Prinz Poldi ist zu Ende", sagte der Teilzeitarbeiter im Interview mit eurosport.de.

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Wie Zwillinge

Als schier unzertrennlich galten die beiden Supertalente, seitdem sie sich anno 2004 zu Hoffnungsträgern des deutschen Fußballs aufschwangen. Gemeinsam reisten sie nach dem EM-Aus der U-21-Junioren seinerzeit zu den "Großen" nach Portugal, um ausgerechnet im unsäglichen Vorrundenfinale gegen Tschechien, das mit 1:2 und im frühen Aus der Elf Rudi Völlers endete, ihre internationale Feuertaufe zu erleben.

Ist Schweini bald weg?

Zwei Jahre später erfüllte sich der Traum der beiden Blondschopfe, endlich auch national gemeinsam aufzulaufen. Doch ausgerechnet seit Herstellung kuschliger räumlicher Nähe entwickeln sich beider Wege auseinander. Schweini schwimmt sich spätestens seit Saisonbeginn frei. Seine Darbietungen weckten aufs Neue Begehrlichkeiten aus der Fremde. Engländer und Italiener zeigen sich den Künsten des 24-Jährigen besonders zugeneigt. "Das Ausland reizt mich schon immer noch", gab Bastian Schweinsteiger gegenüber sport1.de zu. "Wie ich mich letztlich entscheide, steht noch nicht fest." Trotz aller Heimatliebe.

Pausenlose Betonung der Vergangenheit

Podolski, der seiner Heimat anno 2006 den Rücken kehrte, um auch heute noch nach dem Glück zu suchen, muss hingegen Sätze sagen wie diesen: "Mit dem Confed Cup 2005, der WM 2006 und der EM 2008 habe ich drei sehr starke Turniere gespielt und gezeigt, welches Potenzial in mir steckt."

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Poldi steht immer in Zweifel

Dies geht an die Adresse all jener, die nicht müde werden, vom nie an der Isar angekommenen Gewächs des Rheinlands den Nachweis seiner Klasse einzufordern. Paradoxerweise sitzen diese Herrschaften auch an entscheidenden Schaltpositionen beim Rekordmeister: Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, Manager Uli Hoeneß und Cheftrainer Jürgen Klinsmann, der Poldi als Bundestrainer noch rückhaltlos vertraute, lassen kaum einen Tag vergehen, an dem sie nicht betonen, ihr prominenter Problemfall müsse sich beweisen. Dies geschieht wohl auch vor dem Hintergrund, zu wissen, was Podolski idealerweise draufhat.

Zu spielen, entscheidet

Denn vor der Verpflichtung des gebürtigen Polen war sicher kein aufwändiges Videostudium nötig, direkt nach der WM in Deutschland erst recht nicht. Von schönen Videoschnipseln im Trikot des 1. FC Köln ("Den Geißbock auf der Brust zu tragen, war einfach ein geiles Gefühl!") aber kann sich der kraftvolle Linksfuß schon längst nichts mehr kaufen. "Man kann viel reden, aber im Endeffekt muss man auch spielen", kommentierte Podolski seine unverändert unbefriedigende Situation im Oberbayerischen.

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Angeblich keine Interessenten

Sie - und der frustrierte Star an sich - sind Dauerthemen, seitdem sich beiderseits Hoffnungen nicht erfüllt haben. Bisher jedoch gab der FC Bayern seinen teuren Reservisten nicht her. Momentan, so Podolski selbst, lägen keine Angebote für ihn vor. Zumindest nicht aus dem Ausland, nachdem vor einem Dreivierteljahr Manchester City intensiv angeklopft hatte. In Köln allerdings nähmen sie ihren verlorenen Sohn jederzeit mit Kusshand. "Mein Herz bleibt immer in Köln", verriet Poldi nichts Neues über den Stellenwert seiner Heimat. Er habe im Sommer 2006 den nächsten Schritt machen wollen. Seitdem jedoch tritt er höchstens auf der Stelle.

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