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FC Bayern erwirtschaftet erneut Rekordumsatz

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FC Bayern München  

FC Bayern erwirtschaftet erneut Rekordumsatz

07.11.2008, 21:47 Uhr | dpa

Karl-Heinz Rummenigge auf der Jahreshauptversammlung (Foto: dpa)Karl-Heinz Rummenigge auf der Jahreshauptversammlung (Foto: dpa) Die Zugänge Franck Ribéry, Luca Toni & Co. haben dem FC Bayern München nicht nur das bejubelte Double, sondern auch reichlich Kosten beschert. Mit den Publikumslieblingen schnellten in der vergangenen Saison die Personal-Ausgaben steil nach oben - um 44 Prozent von 106,1 auf 153 Millionen Euro.

"Wir brauchen ohne Zweifel diese Ribérys und Tonis für die großen internationalen Anforderungen, die man beim FC Bayern hat", betonte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Freitag auf der Jahreshauptversammlung in München. Er will auch künftig lieber "einen Ribéry mehr als drei andere Spieler zu viel kaufen".

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Umsatz erneut gesteigert

Die Kosten hätten "ganz schön eingeschlagen", gestand Rummenigge, wenngleich die neuen Stars auch die Einnahmen ankurbelten. Zum vierten Mal in Serie wies der FC Bayern einen Rekordumsatz aus. Der Klub nahm 286,8 Millionen Euro ein, 2006/07 waren es noch 225,8 Millionen Euro gewesen. Dagegen ging der Gewinn nach Steuern von 18,9 auf 2,1 Millionen Euro zurück. "Wir haben 16 Jahre in Folge profitabel gewirtschaftet. Es war ein großer Kampf, den wir im letzten Jahr zu bestehen hatten", sagte Rummenigge nach einer Saison mit UEFA Cup und kräftiger Investitionen von rund 70 Millionen in Neuzugänge. Auch eine Verlustübernahme in Höhe von 7 Millionen Euro aus dem Ergebnis der Allianz Arena belastete das Ergebnis.

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Rummenigge: "Der FC Bayern ist es gewohnt, dass er Titel gewinnt"

Weniger neue Spieler wurden vor der neuen Saison gekauft, dennoch sollen die 147.072 Mitglieder (Vorjahr: 135.752) auch in der ersten Saison unter dem neuen Trainer Jürgen Klinsmann wieder reichlich Titel bejubeln können. "Wir brauchen diese Erfolge. Der FC Bayern ist es gewohnt, dass er Titel gewinnt, dass er gute Ergebnisse erzielt", betonte Rummenigge. Auch Präsident Franz Beckenbauer wünschte sich eine ganze Reihe Klinsmann-Titel. "Wir haben sehr viele Erfolge eingefahren. Es war eine sehr schöne Zeit. Die Zeit wollen wir auch beim FC Bayern weiterführen", sagte der Kaiser von seinem Platz neben Meisterschale und DFB-Pokal.

Hoeneß soll mit Titeln als Manager verabschiedet werden

Die vor über einem Jahr gekauften Stars waren zwei Tage vor dem Bundesliga-Spiel beim FC Schalke 04 nicht zur Mitgliederversammlung gekommen. Dafür wurde neben Klinsmann noch Kapitän Mark van Bommel von den Fans mit Beifall empfangen. Beide bekamen von Rummenigge einen Auftrag für das letzte Manager-Jahr von Uli Hoeneß, der auf den Präsidenten-Stuhl wechseln wird: "Schenkt ihm viele Titel, das ist ihm mehr wert als alles andere", appellierte Rummenigge.

Großer Machtwechsel im nächsten Jahr

Aber für Hoeneß, der immer Wert auf solides Wirtschaften legt, sind auch die Finanzen wichtig. Erstmals waren die Einnahmen von Sponsoren und Vermarktung mit 74,3 Millionen Euro höher (Vorjahr: 62,8) als die aus dem Spielbetrieb, die von 83,6 auf 69,4 Millionen Euro zurückgingen. Bilanz-Stichtag war der 30. Juni 2008. Wahlen standen am Freitagabend nicht auf der Tagesordnung. Der seit 1994 amtierende Beckenbauer ist noch bis 2009 gewählt. Dann soll er von Hoeneß, seit über 25 Jahren Manager des deutschen Rekordmeisters, an der Spitze des Gesamtvereins abgelöst werden.

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