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Borussia Dortmund: Jürgen Klopp im Visier der DFB-Ermittler

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Borussia Dortmund  

Erinnerungen an 2005: Klopp im Visier der DFB-Ermittler

09.11.2008, 10:12 Uhr | t-online.de

Diskussionsbedarf in Hamburg: Robert Kovac (li.) sieht Rot, sein Trainer Jürgen Klopp (Mitte) auch. Schiedsrichter Dr. Jürgen Drees (rechts) hat's vermerkt. (Foto: ddp) Beim Hamburger SV gab es die aufregendste Nachspielzeit des 12. Spieltags. Nach dem 2:1 über Borussia Dortmund kannten die Gäste nur ein Ziel: Schiedsrichter Dr. Jürgen Drees. Der Referee musste durch BVB-Coach Jürgen Klopp geschützt werden, zeigte dem maulenden Verteidiger Robert Kovac Rot. Sperre sicher. Jürgen Klopp aber droht daheim gegen Eintracht Frankfurt ein Tribünenplatz neben seinem Kroaten. Für Drees ist der Trainersympath der eigentliche "Brandstifter".

In der ARD-"Sportschau" kündigte Drees an, Klopps Auftritt mit einem Sonderbericht zu würdigen: "Weil das meiner Meinung nach die Initialzündung für dieses Verhalten gewesen ist."

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Bedauern bei Kovac

"Dieses Verhalten" tat Kovac anschließend Leid. Nicht wegen des Schiedsrichters, sondern weil der Routinier "dadurch der Mannschaft geschadet" hatte. "Ich hätte ruhiger reagieren müssen, aber ich war noch im Spiel drin, die Emotionen waren noch da", ließ sich der 34-Jährige bei "Premiere" vernehmen. Zum vierten Mal in seiner über zehnjährigen Bundesligakarriere flog der Nationalspieler vom Platz.

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Kritikresistenter Drees

"Ich weiß nicht, was der Schiedsrichter verstanden hat." Der bezeichnete die "Art und Weise" der Kritik Kovacs als "nicht mehr akzeptabel." Kovac: Ich habe ihm nur gesagt, dass er sich ins Hemd macht, dass er nicht gegen die Heimmannschaft pfeifen kann. Das war alles", so Kovac. Dann habe er aber - "natürlich" - noch einen draufgesetzt und Drees gesagt, "dass er dünnhäutig ist, dass er so reagiert hat."

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Unterschiedliche Ansichten zur Nachspielzeit

Auch Klopp, der zunächst nur seinen Spielmacher und Torschützen Tamas Hajnal von unüberlegten Handlungen gegenüber dem 23. Mann hatte abhalten wollen, kam in der "aufgeheizten Situation" mit seiner Kritik beim Spielleiter nicht gut an: "Ich habe ihm gesagt, dass ich finde, dass zwei Minuten Nachspielzeit ein Witz ist, weil es einfach zu wenig ist", erklärte der frühere ZDF-Experte in der "Sportschau" der ARD. "Das hat ihn schon leicht aufgebracht, dass ich überhaupt irgendwas kritisiere." Kovacs "Nachsetzen" brachte dann das Fass zum Überlaufen und beschert der DFB-Sportgerichtsbarkeit ein paar Tage Akten- und TV-Bilder-Studium.

Klimowicz schon 2005 dabei

Das herbstliche Hamburg scheint ein heißes Pflaster zu sein, ist doch der Vorfall aus der Begegnung mit den Dortmundern annähernd eine Kopie der Geschehnisse des 15. Oktober 2005. Damals entschied der Argentinier Diego Fernando Klimowicz durch sein Tor das Nordderby HSV gegen Wolfsburg für die Gäste aus Niedersachsen. Jener Klimowicz wurde von Klopp drei Jahre später nach der Pause für Jakub Blaszczykowski gebracht - und bereitete Hajnals Anschlusstor vor. Insofern beschränkte sich der lange Mittelstürmer auf seine sportliche Rolle, 2005 wie 2008.

Fach mittendrin

Aber schon 2005 musste sein Trainer die "Nachspielzeit" büßen. Holger Fach hatte mit seinen Jungs den überraschenden Auswärtscoup beim Beinahe-Tabellenführer noch auf dem Rasen feiern wollen, woraufhin sich um den früheren Nationallibero herum ein nur schwer zu überschauendes Menschenknäuel entwickelte, Handgemenge inklusive.

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Klopp braucht nur zurückzuschauen

Der Schienbeinschoner des frustrierten HSV-Verteidigers Guy Demel landete auf dem Kopf des heutigen Karlsruher Kapitäns Maik Franz. Franz flog gleich runter, ebenso der heutige Madrilene Rafael van der Vaart, der seinen ganz eigenen Händel mit Fach hatte. Der heutige Augsburger Trainer zahlte anschließend auf Geheiß des DFB 10.000 Euro Strafe und sah im folgenden Heimspiel gegen Schalke 04 den Innenraum der VW-Arena nicht. Klopp weiß also, was ihm blühen könnte...

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