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Bundesliga: Spieler kritisieren Schiedsrichter

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Bundesliga  

Bundesliga-Spieler attackieren Schiris

10.11.2008, 09:52 Uhr | t-online.de

Schiedsrichter Drees zeigt Kovac Rot. (Foto: imago)Schiedsrichter Drees zeigt Kovac Rot. (Foto: imago)Die Schiedsrichterentscheidungen am 12. Spieltag der Fußball-Bundesliga sorgen für reichlich Diskussionsstoff. Torhüter Jens Lehmann platzte nach dem 2:2 seines VfB Stuttgart bei Eintracht Frankfurt regelrecht der Kragen: "Was der Mann da macht: Das ist unglaublich! Er sieht es bei unserem zweiten Gegentor nicht. Ob das bei unserem Ausgleich ein Foul war, das kann ich nicht beurteilen, dafür bin ich zu weit weg. Aber die Frankfurter regen sich auf, wir regen uns auf - das kann doch nicht sein!"

Adressat seiner Kritik war Schiedsrichter Babak Rafati, der ein Foul von Nikos Liberopoulos an Elson beim Frankfurter 2:0 übersehen und das später Ausgleichstor von Mario Gomez zunächst abgepfiffen hatte, um es nach Rücksprache mit seinem Linienrichter doch zu geben.

Schiris in der Kritik

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Herthas Siegtor hätte nicht zählen dürfen

Bei weitem nicht die einzigen umstrittenen Szenen des Spieltags. Der Höhenflug von 1899 Hoffenheim endete mit einer 0:1-Niederlage bei Hertha BSC, was auch damit zusammen hing, dass Schiedsrichter Fandel vor dem spielentscheidenden Tor durch Woronin ein Foulspiel von Kacar an Luiz Gustavo übersah.

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Kovac sieht Rot nach Spielende

Und auch der Fall Robert Kovac sorgte für Wirbel. Der BVB-Abwehrspieler war beim 1:0 für den Hamburger SV vom Torschützen Mladen Petric weggeschubst worden. Als Kovac nach dem Spiel Schiedsrichter Drees auf dem Weg in die Kabine die Meinung sagte ("Ihr habt euch wohl ins Hemd gemacht!"), zeigte der ihm nachträglich die Rote Karte.

DFB ermittelt gegen Klopp

Auch für Jürgen Klopp hat die Partie ein Nachspiel. Der Borussen-Coach war unmittelbar nach Spielende zu Schiedsrichter Jochen Drees auf das Spielfeld gelaufen und hatte lautstark auf den Unparteiischen eingeredet. Drees verfasste daraufhin einen Sonderbericht, der nun dem DFB-Kontrollausschuss vorliegt. Weitere Ermittlungen seitens des DFB folgen.

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Frings: "Der kann nicht mal bis neun zählen"

Auch die Bremer fühlten sich von Schiedsrichter Deniz Aytekin verschaukelt. Der könne nicht mal bis neun zählen, polterte Torsten Frings, zielend auf die verfehlte Abstandsmessung bei der Mauer. Noch derber formulierte es Claudio Pizarro, dem ein klarer Elfmeter verweigert worden war, als Christoph Dabrowski ihn im Strafraum zu Boden zerrte: "Eine Katastrophe, dieser Schiri. Wir haben gegen zwölf Bochumer gespielt.“ Wie Klopp wurde auch der Südamerikaner vom DFB zu einer Stellungnahme aufgefordert. Wenn diese vorliegt, wird über die weitere Vorgehensweise entschieden.

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Kollektives Versagen der Schiris

Auffällig: fast bei jeder Partie gab es umstrittene Entscheidungen. Marins zweiter Treffer für Borussia Mönchengladbach in Bielefeld hätte aufgrund einer Abseitsposition von Friend nicht zählen dürfen. Das Handspiel des Kölner Wome im Spiel gegen Hannover 96 wurde von Schiedsrichter Sippel nicht entdeckt. Und Schiedsrichter Wagner entschied bei der Partie Wolfsburg gegen Cottbus zu Unrecht auf Elfmeter für die Wölfe, während er den Gästen kurz vorher ein reguläres Tor aberkannte.

Lehmann: "Es muss Bessere geben"

Jens Lehmann ist mit den Leistungen der Schiris unzufrieden (Foto: dpa)Jens Lehmann ist mit den Leistungen der Schiris unzufrieden (Foto: dpa)Jens Lehmann hat jedenfalls die Schnauze voll von den Spielleitern der deutschen Eliteliga: "Irgendwo muss es Bessere geben. Tut mir leid, aber das kann so nicht weitergehen. Das ist ja auch traurig für die Liga." Er wirft den Referees vor, in erster Linie für die DFB-Schiedsrichter-Beobachter zu pfeifen: "Ich frage mich immer, wofür die Schiedsrichter pfeifen. Das sind eigentlich unsere Schiedsrichter und nicht die Schiedsrichter für die zwei Leute, die auf der Tribüne sitzen und ihre Berichte schreiben."

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Beckenbauer nimmt Schiedsrichter in Schutz

Franz Beckenbauer hat die am Wochenende massiv in die Kritik geratenen Bundesliga-Schiedsrichter in Schutz genommen und zugleich die Trainer und Profis gerügt. "Es ist fürchterlich, wenn man diese Bilder sieht: Wie Spieler, Trainer, Ersatzspieler, wie alle die Entscheidungen kritisieren." Der Kaiser verwies auf den Fußball in England, Frankreich und Spanien: "Dort können sich die Leute doch auch benehmen."

Runder Tisch soll Aussöhnung bringen

Am 17. November wird es in München zu einem runden Tisch der betroffenen Parteien kommen. Dort sollen sich die Vereine sowie Vertreter der Unparteiischen und des DFB über die Vorkommnisse der vergangenen Wochen austauschen. "Dieses Treffen ist schon lange geplant. Es sollen verschiedene Sichtweisen ausgetauscht und unterschiedliche Dinge aufgearbeitet werden. Zu den Geschehnissen des vergangenen Bundesliga-Spieltags wird es von Seiten des DFB vorher keine Aussagen geben", sagte DFB-Schiedsrichter-Lehrwart Eugen Strigel.

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