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Indisches Team setzt auf die Karte McLaren-Mercedes

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Force India  

Indisches Team setzt auf die Karte McLaren-Mercedes

10.11.2008, 15:49 Uhr | Motorsport-Total.com, dpa

Force India fährt ab 2009 mit Mercedes-Power. (Foto: imago)Force India fährt ab 2009 mit Mercedes-Power. (Foto: imago) Mercedes-Power für Force India: Ab der kommenden Saison werden die Schwaben den indischen Rennstall und damit erstmals ein fremdes Team mit Motoren ausrüsten. Zusätzlich wird Force India mit Getrieben und Hydraulikanlagen der McLaren-Gruppe ausgestattet.

Zudem wird das Team von Vijay Mallya mit diversen Zulieferern des britisch-deutschen Teams zusammenarbeiten. Auch beim Energie-Rückgewinnungssystem KERS soll es zu einer Zusammenarbeit kommen.

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Teambesitzer freut sich auf Zusammenarbeit

"Wir sind sehr glücklich, dass wir die Kooperation mit McLaren und Mercedes bekannt geben dürfen", sagte Force-India-Besitzer Mallya, dessen Team in der abgelaufenen Saison mit Ferrari-Motoren unterwegs war. "McLaren und Mercedes-Benz sind zwei der berühmtesten Namen in der Grand-Prix-Geschichte. Sie haben in den vergangenen Jahren viele Erfolge gefeiert, zuletzt im dramatischen Finale der diesjährigen Formel-1-Saison. Wir planen zusätzlich die Erweiterung unserer Kapazitäten im Bereich Verbundstoffe und im Designbüro am Standort Silverstone."

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Zusammenarbeit macht für Mercedes "auch kommerziell Sinn"

Auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug äußerte sich zufrieden. "Wir freuen uns, dass diese Zusammenarbeit zustande kommt. Wir sind der Ansicht, dass die Formel 1 starke Privatteams braucht", sagte Haug. "Für uns macht diese Zusammenarbeit auch kommerziell Sinn." Die Kooperation wird sich nicht nur auf Teilelieferungen beschränken. Force India soll von dem britisch-deutschen Team auch umfangreiche Unterstützung beim Renn- und Testbetrieb erhalten. Zusätzlich gaben die Inder die Kooperation mit dem Luftfahrtunternehmen EADS bekannt, um sich im Bereich Aerodynamik zu verbessern.

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Team- und Technikchef ausgetauscht

Mallya hatte erst in der vergangenen Woche im eigenen Team aufgeräumt. Als Konsequenz der mäßigen Leistungen und nach internen Querelen hatte der Inder sowohl Teamchef Colin Kolles als auch Technikchef Mike Gascoyne kurzerhand vor die Tür gesetzt. "Die neuen Ressourcen und Entwicklungen werden unserem Team einen enormen technischen Schub geben. Wir sind großer Hoffnung, dass wir 2009 und in den Jahren danach deutliche Fortschritte machen können."

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Mehr als nur das Starterfeld auffüllen

"Wir sind erst ein Jahr in der Formel 1 und betrachten die abgelaufene Saison als Lernphase", erklärte Mallya. In der abgelaufenen WM-Saison hatte das Team nur den vorletzten Platz in der Konstrukteurs-WM belegt, die Piloten Sutil und Giancarlo Fisichella (Italien) kamen auf die Plätze 19 und 20. Doch damit will sich das Team nicht zufrieden geben. "Wir wollen dieses Geschäft ernsthaft betreiben und nicht nur das Starterfeld auffüllen. Die neuen Partnerschaften und die weiteren Entwicklungen unterstreichen deutlich all die Dinge, die wir angekündigt haben", sagte der Teambesitzer.

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Eine Formel-1-Kraft in und für Indien werden

"Das Interesse an der Formel 1 in Indien - mit seinen rund 300 Millionen Arbeitnehmern und vielen weiteren Indern in den Nachbarstaaten Singapur, Abu Dhabi und Malaysia - erreicht mittlerweile erstaunliche Höhen", ist sich Mallya sicher. "Bernie Ecclestone hat erklärt, dass er für 2011 einen Grand Prix in unserer Hauptstadt Neu Delhi plant. Bis dahin wird Force India seinem Namen gerecht werden: Eine Formel-1-Kraft in und für Indien."

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