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Ferrari: Kimi Räikkönen stellt Lustlosigkeit zur Schau

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Ferrari - Kimi Räikkönen  

Ex-Weltmeister stellt Lustlosigkeit zur Schau

14.11.2008, 10:19 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Kimi Räikkönen (Foto: imago)Kimi Räikkönen (Foto: imago) Nach dem an Spannung nicht mehr zu überbietenden Zieleinlauf von Sao Paulo demolierte Ferraris Präsident Luca di Montezomolo vor Wut sein Fernsehgerät. Sein Stall musste die WM-Krone an McLaren-Mercedes abtreten. Der abgeschlagene Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen riskierte mit seiner Aussage, 2008 nicht alles gegeben zu haben, mindestens den nächsten Tobsuchtsanfall im Hause di Montezemolo.

Das Finale von Brasilien

Randale

Platz drei hat keine Bedeutung mehr

Gegenüber dem finnischen Sender "MTV3" meinte Räikkönen lapidar: "Man weiß doch, wie das ist, wenn man einfach nur um den dritten Platz kämpft und eigentlich nichts mehr ausrichten kann." Einen Weltmeister, der Räikkönen ein Jahr lang war, reizt offenbar ein Podestplatz nicht mehr. 2008 belegte er fünf dritte Plätze, drei davon in Serie am Ende. Ungezählte Fahrerkollegen des Finnen würden ihr Leistungsvermögen und das ihres Wagens voll ausreizen, um dieses Gefühl nur ein Mal zu genießen.

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In vielen Rennen geht das Interesse dahin

"Wenn du um Positionen kämpfst", setzte Räikkönen nach, "dann gibst du natürlich wieder alles, wie ich in Brasilien. Aber wenn du mal keine Aussichten auf Überholchancen oder ähnliches hast, ist das nicht allzu interessant." Ein Schlag ins Gesicht jedes Arbeitgebers. Einerseits dokumentiert sich darin ein ganz persönliches Motivationsproblem des 29-jährigen Finnen. Andererseits ein sattsam bekanntes Renndilemma der Formel 1: Die oft vom Start bis ins Ziel in Stein gemeißelten Positionen als Spannungskiller.

Rennkalender 2008

Kampfansagen klingen anders

Ferrari-Sprecher Luca Colajanni lobte bei "MTV3" wenigstens Räikkönens Fähigkeit, seinen fehlenden Antrieb zu überspielen: "Auch wenn er mal schlechte Laune hatte, war er immer professionell." In der kommenden Saison soll er dann auch wieder konstant richtig schnell sein: "Wir müssen es versuchen und uns verbessern", versprach Räikkönen. Eine echte Kampfansage jedoch klingt auch anders.

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