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Bundesliga: Hannover und Bochum verpassen den Befreiungsschlag

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13. Spieltag - Freitagsspiel  

Hannover und Bochum verpassen den Befreiungsschlag

14.11.2008, 23:04 Uhr | dpa

96-Stürmer Forssell (re.) im Zweikampf mit Bochums Azaouagh (Foto: dpa)96-Stürmer Forssell (re.) im Zweikampf mit Bochums Azaouagh (Foto: dpa) Ein kurioses Eigentor von Keeper Florian Fromlowitz hat Hannover 96 im Duell der Enttäuschten gegen den VfL Bochum den Sieg gekostet. Die Niedersachsen kamen trotz Führung vor heimischer Kulisse nicht über ein 1:1 (0:0) gegen den auswärts weiter sieglosen VfL hinaus.

Robert-Enke-Ersatzmann Fromlowitz faustete dabei in der 65. Minute den Ball nach einer Flanke von Paul Freier selbst ins Netz. Zwei Minuten zuvor hatte Gegenüber Daniel Fernandes mit einem kapitalen Schnitzer die Führung durch den Ex-Bayern Jan Schlaudraff vor 30.827 Zuschauern in der AWD-Arena ermöglicht.

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Bochum wartet noch immer auf zweiten Saisonsieg

Während Bochum seit dem 14. September - 2:0 gegen Arminia Bielefeld - weiter auf seinen zweiten Saisonsieg wartet und dennoch vorläufig auf den 14. Rang kletterte, blieb auch für die über weite Strecken enttäuschenden Hannoveraner zum Auftakt des 13. Spieltags der Befreiungsschlag aus.

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Fahrenhorst muss mit Risswunde vom Feld

Als hätte Hannovers Trainer Dieter Hecking nicht schon vor dem Spiel genug Personalprobleme gehabt, wurde seine neu formierte Anfangsformation schon nach einer guten Viertelstunde auseinandergerissen. Der Ex-Bochumer Frank Fahrenhorst zog sich eine Risswunde am Oberschenkel zu. Mittelfeldmann Christian Schulz rückte für ihn in die Innenverteidigung. Dessen Position übernahm der Bulgare Chawdar Yankow.

Hochstätter: "Man sieht bei uns die Verunsicherung"

Doch war der anfängliche Elan der Hausherren, die neben einer Reihe Verletzter auch noch auf die gesperrten Hanno Balitsch und Jiri Stajner verzichten mussten, dahin. Das Ergebnis: Keine einzige ernstzunehmende Torchance in der ersten Hälfte für Hannover. "Man sieht bei uns die Verunsicherung", so die die ernüchternde Halbzeit-Bilanz von Hannovers Sportdirektor Christian Hochstätter. Die 96er-Fans quittierten den Auftritt teilweise mit Pfiffen.

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Hashemian sorgt für Wirbel

Das Spiel diktierten - wenngleich auch nicht dank fußballerischer Finesse - die Gäste. Coach Marcel Koller musste zwar auf seinen verletzten Torjäger Stanislav Sestak verzichten, dafür kehrte aber Paul Freier nach seiner Gelbsperre in die Startelf zurück. Vor allem in Szene konnte sich aber ein ehemaliger Hannoveraner setzen: Zuerst leistete Vahid Hashemian die Vorarbeit zum Kopfball von Marcin Mieciel (27.), dann scheiterte er selbst mit einem Schuss aus 15 Metern (33.) - beide Male war Fromlowitz auf dem Posten.

Koller muss auf die Tribüne

Drei Minuten nach dem Wiederanpfiff war es dann soweit: Hannovers erste echte Torchance. Nachdem sich Gaetan Krebs auf rechts durchgetankt hatte, scheiterte Schlaudraff aus kürzester Distanz am glänzend reagierenden Fernandes. Dieselbe Kombinations-Gemeinschaft vergab sieben Minuten später, Schlaudraff schlenzte den Ball knapp am Pfosten vorbei. Kurz danach schoss Freier auf der Gegenseite vorbei - die Partie war nun ausgeglichener und abwechslungsreicher. Doch Tore fielen erst nach groben Fehlern der Schlussmänner. In der spannenden Schlussphase wurde Bochums Trainer Koller auf die Tribüne geschickt und musste von dort mitansehen, wie Hannover-Keeper Fromlowitz sein Team mit tollen Paraden wenigstens vor einer Niederlage rettete.

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