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Hambüchen feiert doppelten Triumph

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Hambüchen feiert doppelten Triumph

12.02.2010, 22:31 Uhr | sid, dpa

Drei Starts, zwei Siege für Fabian Hambüchen: Der Reck-Weltmeister stellte beim DTB-Pokal in Stuttgart nicht nur an seinem Schokoladen-Gerät Reck die Konkurrenz in den Schatten, der Publikumsliebling siegte auch am Boden und forderte damit 4000 Zuschauer zu fast ohrenbetäubendem Beifall heraus.

Der 21-Jährige ließ sich seinen Sehnenriss im kleinen Finger der linken Hand nicht anmerken und präsentierte insbesondere am Königsgerät eine Weltklasseleistung, die mit 16,275 Punkten belohnt wurde. Am Boden reichten dem Ausnahmeathleten 15,525 Zähler zum nicht unbedingt eingeplanten ersten Platz.

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Dem Turnfloh hat "es einfach wieder Spaß gemacht"

Nach seinem Erfolg stieß Hambüchen wie vor einem Jahr bei seinem WM-Erfolg die Becker-Faust in Richtung Publikum und ließ sich ausgiebig feiern. "Ich war gut drauf und habe die Stimmung genossen. Und da habe ich mir auch mal ein paar Emotionen erlaubt", meinte er schmunzelnd nach seinem Erfolg. "Es hat einfach wieder Spaß gemacht", sagte er und gab sich damit ganz anders als in Peking, als er nach dem Gewinn der Bronzemedaille am Reck noch Tränen der Trauer in den Augen hatte.

Drei Endkampfplätze in Madrid sicher

Unabhängig von der Frage, ob Hambüchen am Finger operiert werden muss, hat er sich in Stuttgart gleich drei Endkampf-Plätze beim Weltcup-Finale in vier Wochen in Madrid am Boden, am Barren und am Reck gesichert. Möglich ist aber auch, dass der Hesse einen Start beim zeitgleich angesetzten Bundesliga-Endkampf in Heidelberg im Trikot der KTV Straubenhardt vorzieht. In der Barren-Konkurrenz kam Hambüchen auf Rang drei (15,70). Zwar turnte der Hesse fehlerfrei, in der Schwierigkeit waren ihm aber der Chinese Feng Zhe (16,20) und der Franzosen Yann Cucherat (15,85) überlegen.

Mitmachen

Brunner erstmals auf dem Podest

Zum ersten Mal auf dem Weltcup-Treppchen landete die Chemnitzerin Jenny Brunner, die am Stufenbarren mit 14,15 Punkten Platz drei belegte. Der Sieg ging an die Chinesin He Ning (15,35). Kim Bui belegte am Stufenbarren wie auch beim Sprung den fünften Platz.

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