Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Bundesliga: Werder Bremen kämpft tapfere Kölner nieder

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bundesliga - 13. Spieltag  

Werder Bremen kämpft tapfere Kölner nieder

16.11.2008, 19:14 Uhr | t-online.de, dpa

Jubel bei den Werder-Torschützen Almeida (li.) und Diego (Foto: dpa)Jubel bei den Werder-Torschützen Almeida (li.) und Diego (Foto: dpa)Die zwei Gesichter von Werder Bremen - beim 3:1 (2:0)-Sieg gegen den 1. FC Köln waren sie wieder zu sehen. Lange wirkte das Spiel der Hanseaten gegen selbstbewusst aufspielende Geißböcke zerfahren, auch eine 2:0-Pausenführung durch den starken Diego (15.) und Naldo (45.) brachte dem Vizemeister keine Sicherheit.

Die Defensive, insbesondere Per Mertesacker, hatte vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion immer wieder haarsträubende Aussetzer. Der Nationalspieler sah beim Anschlusstreffer durch Milivoje Novakovic (48.) ganz schlecht aus. Die Offensive dagegen machte einen guten Job. Nachdem Hugo Almeida den Ball aus 24 Metern mit 123 Kilometern pro Stunde (55.) zur erneuten Zwei-Tore-Führung in die Kölner Maschen drosch, war das Kämpferherz der Gäste gebrochen. Werder konnte nun zumindest ansatzweise das attraktive und gefürchtete Offensivspiel aufziehen, kam durch Claudio Pizarro und den eingewechselten Markus Rosenberg zu weiteren hochkarätigen Chancen.

Von Diego bis Subotic Die Elf des 13. Spieltags

Aktuell Die Bundesliga-Tabelle
Aktuell Die Torjägerliste der Bundesliga

Kleiner Schritt aus der Bremer Krise

Mit dem Sieg hat Werder Bremen zumindest einen kleinen Schritt aus seiner Krise gemacht. Beide Mannschaften boten von Beginn an keine fußballerische Feinkost. Den Hausherren war die magere Bilanz der vergangenen Wochen anzumerken, die Kölner besannen sich erstmal aufs Absichern des eigenen Tores. Einmal klappte das aber nicht. Nach einer knappen Viertelstunde tauchte Bremens Kapitän Frank Baumann vor Köln-Keeper Faryd Mondragon auf. Den berechtigten Strafstoß aber verursachte der Ex-Bremer Pierre Womé, als er Baumann von hinten schubste. Diego, der auch aus dem Spiel heraus klar die Akzente setzte, verwandelte sicher zu seinem sechsten Saisontor.

Samstagsspiele Bayern patzt in Gladbach

Abstimmung

Verletzungsbedingte Umstellungen hinterlassen Spuren

Doch den nötigen Halt gab die Führung den Bremern zunächst nicht. Das Bemühen nach der Kritik von Schaaf, der seinen Schützlingen Passivität vorgeworfen hatte, war deutlich, allein die Souveränität fehlte. Geschuldet sicherlich auch den erneuten verletzungsbedingten Umstellungen. Sebastian Prödl, in der Halbzeit gegen Dusko Tosic wieder ausgewechselt, und Petri Pasanen rückten als Außenverteidiger in die Startformation, für den gesperrten Mesut Özil kam Aaron Hunt, von dem sich Schaaf Vorstöße in die Spitze versprach.

Abstimmung Wählen Sie das beste Bild des 13. Spieltags
Bundesliga-Forum Ihre Meinung zählt!

Wiese empfiehlt sich für das England-Spiel

Allerdings blieben die erstmal aus. Stattdessen kamen die lange Zeit destruktiv zu Werke gehenden Kölner von Trainer Christoph Daum vor der Pause auf. In der 39. Minute fand FC-Solostürmer Novakovic aber im starken Tim Wiese noch seinen Meister, der auch auf sein Debüt am Mittwoch beim Test-Länderspiel gegen England hoffen darf. Nicht eingreifen musste Wiese bei Womés Schuss in der 40. Minute, der seinen Kasten verfehlte. In der Drangphase der Kölner markierten die Bremer dann nach einem Eckball durch Naldo ihren zweiten Treffer. Kölns Miso Brecko gab bei einem Rettungsversuch keine glückliche Figur ab.

Sportblog Torschützen ohne Leidenschaft

Traumtor sorgt für die Entscheidung

So wie Bremens Nationalspieler Per Mertesacker beim Kölner Anschlusstreffer kurz nach dem Seitenwechsel. Der 1,98-Mann, der in vielen Szenen indisponiert wirkte, ließ sich von Novakovic düpieren, Wiese hatte keine Abwehrmöglichkeit. Köln bekam Appetit auf mehr, doch seinen Torhunger stillte Almeida mit einem spektakulären Dropkick-Schuss, der nach Angaben des Pay-TV-Senders Premiere 123 Stundenkilometer erreichte. Sekunden danach verpasste Sturmpartner Claudio Pizzaro Bremens vierten Treffer gegen die mit nur 14 Gegentoren insgesamt in die Partie gestarteten Kölner.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal