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Formel 1: Bernie Ecclestone fordert Medaillen für die Sieger

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Formel 1  

Medaillen sammeln für den WM-Titel

18.11.2008, 16:45 Uhr | Motorsport-Total.com, sid

Bernie Ecclestone hat immer wieder neue Ideen. (Foto: imago)Bernie Ecclestone hat immer wieder neue Ideen. (Foto: imago) Der olympische Geist greift auch auf die Formel 1 über. Nicht in Bezug auf das Motto "dabei sein ist alles" oder "schneller, höher, weiter". Nein. Es geht um Medaillen. Goldene, Silberne und Bronzene, die Bernie Ecclestone ab der kommenden Saison unter den schnellsten drei Fahrern verteilen will. Dem zum Opfer fiele das bisherige Punktesystem, das nach dem Willen des Formel-1-Bosses komplett abgeschafft werden soll.

Der Brite verspricht sich von dieser Maßnahme attraktivere Rennen, in denen die Fahrer verstärkt um den Sieg kämpfen. Allerdings kann auch der starke Mann der Formel 1 so nicht ausschließen, dass die WM schon vor dem letzten Rennen entschieden sein könnte. Was halten Sie von der Idee? Diskutieren Sie mit und nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende des Artikels.

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Plan stößt auf Zustimmung

Nach Aussagen Ecclestones sind auch die Teams von seinem Plan angetan. "Jeder ist mit der Idee einverstanden. Alle unterstützen mich in meinem Vorhaben", erklärte der 78-Jährige. Bevor dieser Vorschlag umgesetzt werden kann, muss Ecclestone aber noch einige Hürden nehmen. So beraten sowohl der Automobil-Weltverband FIA als auch der Zusammenschluss der Formel-1-Teams FOTA auf ihren nächsten Sitzungen darüber.

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Sieg wird aufgewertet

"Das Saisonfinale in Brasilien hat die Notwendigkeit für so ein System noch einmal unterstrichen", sagte Ecclestone. "Lewis Hamilton musste nicht gewinnen um Weltmeister zu werden, denn ihm reichte ein fünfter Platz." Die Idee ist klar: Der Formel-1-Weltmeister würde also der Fahrer sein, der am Jahresende die meisten Rennen gewonnen hat, was einen Sieg natürlich extrem aufwertet. Ecclestone will also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn "so ein System würde auch zu mehr Überholmanövern führen."

Konstrukteurs-WM nach altem System

So sollen also nach olympischem Vorbild die ersten drei Fahrer eines Rennens Medaillen erhalten. Dahinter werden nur die Positionen gewertet. In der vergangenen Saison wäre nach dem geplanten System der Brasilianer Felipe Massa Weltmeister geworden. Er hatte mit sechs Siegen einen mehr auf dem Konto als Weltmeister Lewis Hamilton, der in der Gesamtwertung einen Zähler vor Massa lag. In der Konstrukteurswertung soll laut Ecclestone weiter das alte Punktesystem angewendet werden.

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