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Doping: Seniora Fuentes droht mit Enthüllungen

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Doping  

Fuentes' Frau "könnte spanischen Sport fertigmachen"

19.11.2008, 16:07 Uhr | sid

Die Doping-Affäre um Eufemiano Fuentes ist noch lange nicht vorbei. (Foto: imago)Die Doping-Affäre um Eufemiano Fuentes ist noch lange nicht vorbei. (Foto: imago) Neuer Zündstoff in der "Operacion Puerto", der Skandal um den Doping-Arzt Eufemiano Fuentes bleibt für den spanischen Sport offenbar ein Pulverfass. Jetzt meldete sich Fuentes' Ehefrau Cristina Perez in einem Interview mit der Zeitung "La Provincia" zu Wort. "Ich könnte den Sport in Spanien fertigmachen, wenn ich preisgebe, was ich weiß", sagte sie.

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Gefährlich wie "eine Pandora-Büchse"

Die Hallen-EM-Dritte über 400 m von 1987 und zweimalige Olympia-Teilnehmerin sagte weiter: "Ich weiß, was bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona los war, und deswegen bin ich wie eine Pandora-Büchse, die, wenn sie sich öffnen würde, den ganzen Sport in Spanien in den Abgrund reißen würde." Die Spanier hatten 1992 im eigenen Land 13 Goldmedaillen gewonnen, bei den Spielen davor 1988 in Seoul jedoch nur eine und bei den Spielen danach 1996 in Atlanta nur fünf mal Gold. Bei den Spielen in den Jahren 2000, 2004 und jetzt in Peking holten die Iberer jeweils fünf Goldmedaillen.

Fuentes "Opfer einer Kampagne"

Ihren Mann, gegen den im vergangenen Monat die Ermittlungen wegen Gefährdung der öffentlichen Gesundheit aus Mangel an Verdachtsmomenten endgültig eingestellt worden waren, bezeichnete die 43-Jährige als "Sündenbock" und "Opfer einer Kampagne, um den Sport zu reinigen". Seine Arbeit hätte zum "System des Weltsports" gehört. Perez, die als Aktive selbst mehrfach unter Dopingverdacht geraten war, sagte weiter: "Ihn jetzt als kriminellen Chef einer Verschwörung oder eines internationalen Doping-Netzwerkes zu bezeichnen, ist Heuchelei und beschämend - auch für den spanischen Staat."

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Nicht nur Radsportler gedopt?

Die Äußerungen der Fuentes-Gattin könnten wieder Spekulationen anheizen, dass außer mehreren Stars der internationalen Radsport-Szene auch zahlreiche spanische Athleten aus anderen Sportarten zum Klientel des zwielichtigen Mediziners gehört haben könnten. In der Vergangenheit waren in Spanien bereits einige Fußball- und Tennis-Profis als mutmaßliche Dopingsünder gehandelt worden.

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Mindestens 50 Profis unter Verdacht

Bei der "Operacion Puerto" der spanischen Polizei im Zuge der Dopingbekämpfung waren 2006 mehr als 200 Blutbeutel bei Fuentes und einem weiteren Mediziner beschlagnahmt worden. Wenigstens 50 Radprofis, darunter der zurückgetretene Jan Ullrich, der Ansbacher Jörg Jaksche und Ex-Girosieger Ivan Basso (Italien) wurden in den Akten erwähnt. Während Basso und Jaksche geständig waren, bestreitet Ullrich weiter alle Vorwürfe, obwohl ihm gefundene Blutbeutel zugeschrieben werden konnten.

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