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Formel 1: Es wird keine Rennen in Disneyland Paris geben

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Rund um den Rennzirkus  

Ecclestones Traum geplatzt: kein Rennen in Disneyland

20.11.2008, 12:06 Uhr | Motorsport-Total.com

Kein Rennen im Kinderparadies: das Euro-Disney vor den Toren Paris (Foto: imago)Kein Rennen im Kinderparadies: das Euro-Disney vor den Toren Paris (Foto: imago) Ein Kinderparadies auf der einen, die Königsklasse des Motorsports auf der anderen Seite: Was sich wie die wohl spektakulärste Kombination in der Geschichte der Formel 1 anhört, wird für Bernie Ecclestone vorerst ein Traum bleiben. Denn das "Projekt Disneyland Paris" ist laut "grandprix.com" geplatzt - und damit auch die Hoffnungen der Franzosen auf eine Rückkehr in den Rennkalender.

Die Lagardère-Gruppe, die sich unter anderem dem Sportrechtemarketing verschrieben hat, stufte das Projekt als unwirtschaftlich ein. Um den Grand Prix in dem Freizeitpark auszutragen, hätte Lagardère rund 80 Millionen Euro auftreiben müssen.

Rennkalender 2008

Behörden drehen den Geldhahn zu

In den vergangenen Tagen gab es bereits diverse Demonstrationen von Anwohnern, die durch das geplante Rennen eine allzu hohe Belastung befürchten. Jetzt machten die zuständigen Behörden einen Rückzieher und drehten den Geldhahn zu - oder besser: gar nicht erst auf. Damit stand die Lagardère-Gruppe mit den besagten 80 Millionen Euro plötzlich alleine da.

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Zustimmung der Regierung war Voraussetzung

"Obwohl die Ausarbeitung des Projekts von den beiden Partnern ausgezeichnet war und auch die Unterstützung von Bernie Ecclestone genoss, konnte mit den anderen Beteiligten keine Einigung erzielt werden. Deren Zustimmung wäre eine Vorraussetzung gewesen, um ein zukunftsträchtiges Projekt auf die Beine zu stellen", zitiert "L'Équipe" ein Statement von Lagardère.

Formel 1 bald in Ferrières?

Von den möglichen Austragungsorten eines künftigen Großen Preises von Frankreich werden dem Projekt in Ferrières derzeit die besten Chancen eingeräumt. Die westlich von Paris im Seine-Tal gelegene Örtlichkeit soll anscheinend die Unterstützung von Premierminister Francois Fillon haben und könnte so auf einen prominenten Fürsprecher zurückgreifen.

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