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Bundesliga: Wladimir Putin und George W. Bush mit Bochum-Schal

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Bundesliga - 14. Spieltag  

Wladimir Putin und George W. Bush mit Bochum-Schal

23.11.2008, 15:45 Uhr | sid

SISYPHUS: Die vielen Helfer in der Bielefelder Schüco-Arena kamen sich vor wie die griechische Sagengestalt Sisyphus, dessen nie endendes Steinewälzen als Sinnbild für vergebliche Mühen steht. Viereinhalb Stunden vor dem Anpfiff der Partie gegen Leverkusen hatten sie den Rasen von der weißen Pracht befreit. Doch der danach einsetzende Schneefall machte einen weiteren Einsatz nötig. Kaum war auch der erfolgreich beendet, trat Frau Holle erneut in Aktion. Zähneknirschend wurde die Schneedecke ein drittes Mal beseitigt.

TRIKOTWECHSEL: Vor einigen Wochen musste Karlsruhes Torwart Markus Miller nach der Partie gegen Wolfsburg in die Notaufnahme des Städtischen Klinikums. Der 26-Jährige war nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler bewusstlos zusammengebrochen. Der Neurochirurg Uwe Spetzger konnte Miller schnell wieder entlassen und erhielt als Dankeschön dessen grellgrünes Trikot mit Widmung. Seitdem benutzt der Professor das - desinfizierte - Shirt als OP-Hemd.

LETZTER GRUSS: Um noch einmal ihre große Wertschätzung für den am 11. November verstorbenen Mannschaftsbetreuer Karl-Heinz Neumann zu zeigen, liefen alle Schalke-Profis am Samstag beim Heimspiel gegen Mönchengladbach mit dem Schriftzug "Charly" statt ihren eigenen Namen auf den Trikots in die Arena ein. Erst kurz vor dem Anpfiff und nach einer Gedenkminute streiften die Spieler die Leibchen wieder ab. Vor dem Haupteingang zum Stadion entzündeten die Fans an der 1000-Freunde-Mauer unzählige Kerzen zum Gedenken an "Charly".

VERSCHOLLEN: Nur 17 Spieler hatte Frankfurts Coach Friedhelm Funkel beim 4:0 gegen Hannover 96 im Kader. Zu den zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen kam der Fall Aaron Galindo. Der Mexikaner sollte eigentlich nach dem 0:1 in der WM-Qualifikation in Honduras zusammen mit den Stuttgartern Pavel Pardo und Ricardo Osorio nach Frankfurt zurückfliegen und dort am Freitag eintreffen. Doch Galindo tauchte unentschuldigt erst am Samstagnachmittag auf. Wegen eines dicken Staus in Mexiko-Stadt habe er den Flieger verpasst. Funkel hatte für die Funkstille kein Verständnis: "Man kann heute von den Fidschi-Inseln telefonieren, wenn es sein muss."

FLUGSTUNDE II: Eintracht Frankfurt vermietet neuerdings seinen Vereinsadler. Nach dem Motto "Attila on Tour" besucht Falkner Norbert Lawitschka mit dem Steinadler Schulen, Kindergärten und Vereine - für 215 Euro inklusive Anfahrt.

POLITISCHE DEMONSTRATION: "Martin Kind: Du bist das Risiko für den Fußball" - mit diesem Transparent machten die Fans von Eintracht Frankfurt Stimmung gegen Hannovers Vorstandsvorsitzenden. Kind will die 50+1-Regel im deutschen Fußball kippen, die den 36 Profi-Klubs die Stimmenmehrheit von Investoren verbietet.

BERG- UND TALFAHRT: Eine gewisse Konstanz zwischen Höhen und Tiefen hat der 1. FC Köln nach 14 Spieltagen bewiesen. In schöner Regelmäßigkeit wechseln sich kleine Sieges- und Misserfolgsserien ab. Die letzten beiden Spielen haben die Kölner verloren, davor zwei gewonnen, davor gab es zwei Niederlagen in Serie, die folgten einer Reihe von drei Siegen nacheinander, der wiederum zwei Niederlagen vorausgingen. Für Manager Michael Meier kein Grund zur Beunruhigung. "Ich halte unsere Mannschaft nach wie vor für stabil genug und wir haben immer noch ein Punktepolster vor den Abstiegsplätzen".

PROMINENZ: Angela Merkel, George W. Bush und Wladimir Putin hatten am Samstag den Fan-Schal des VfL Bochum um den Hals hängen. Zwar waren nicht die echten Politiker zum Spiel Bochum gegen Hertha BSC gekommen, dafür aber ihre originalgetreuen Pappkameraden, mit denen sich vor dem Spiel die Stadionbesucher in dem bekannten XXL- Strandkorb des G8-Gipfels von Heiligendamm fotografieren lassen konnten. Der überdimensionale Strandkorb, in dem im Vorjahr die G8- Staatsoberhäupter zusammengesessen hatten, ist derzeit auf Deutschland-Tour und wirbt für die Aktion "Ein Herz für Kinder".

SCHALLMAUER: Im 740. Bundesliga-Heimspiel durchbrach der FC Bayern München eine besondere Marke: Mit den 69.000 Zuschauern beim 4:1-Sieg gegen Energie Cottbus übertraf der Rekordmeister die 30-Millionen-Grenze. 29.980 000 Besucher waren nach Vereinsangaben vor dem Samstag bei den Partien im Olympiastadion und der heutigen Allianz Arena gezählt worden. Gegen Cottbus durften die Bayern-Fans den insgesamt 539. Bundesliga-Heimsieg bejubeln. 131 Heimspiele endeten seit dem Aufstieg 1965 unentschieden, lediglich 70 gingen verloren. Das Torverhältnis ist ebenfalls beeindruckend: 1962:695.

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