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Heldt hat VfB-Krise mitzuverantworten

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Bundesliga-Kommentar  

Heldt hat VfB-Krise mitzuverantworten

23.11.2008, 20:32 Uhr | sid

Ein Kommentar von Sebastian Schlichting

Die gemeinsame Zeit beim VfB ist beendet: Manager Horst Heldt (links) und Armin Veh. (Foto: imago)Die gemeinsame Zeit beim VfB ist beendet: Manager Horst Heldt (links) und Armin Veh. (Foto: imago) Gar Ungewöhnliches ereignete sich vor einigen Tagen in Stuttgart. Trainer Armin Veh hatte in aller Öffentlichkeit erklärt, dass der VfB bei der Einkaufspolitik ordentlich danebengegriffen hatte. "Dafür bluten wir jetzt alle zusammen", hatte Veh noch angefügt und damit sowohl Manager Horst Heldt als auch Sportdirektor Jochen Schneider mit ins Boot genommen. Doch nun ist Veh der einzige, der den schlingernden VfB-Kahn verlassen muss.

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Veh zu emotionslos

Natürlich ist Veh nicht schuldlos daran, dass der Überraschungs-Meister von 2007 in der Bundesliga inzwischen nur noch eine Mannschaft unter vielen ist. Der VfB rutschte nicht von einem Tag auf den anderen in die Krise, es war ein schleichender Prozess. Schon in der vergangenen Saison schaffte Stuttgart nur mit Ach und Krach den Einzug in den UI-Cup, in dieser Spielzeit jagt eine Enttäuschung die Nächste. Veh schaffte es nicht, die Spieler wachzurütteln. Er nahm den Niedergang weitgehend emotionslos hin.

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Einkäufe floppten, Talente gingen

Doch auf der anderen Seite hat Veh Recht, wenn er beim Thema Personalpolitik von "wir" spricht. Denn die - wie sich im Nachhinein herausstellte - falschen Personalentscheidungen nach dem Titelgewinn traf nicht der Coach allein, Manager Heldt war stets involviert. Unglücklicherweise für den VfB waren sie zu großen Teilen falsch. Raphael Schäfer, Yildiray Bastürk, Ciprian Marica - der stolze acht Millionen Euro kostete - und andere sollten für neuen Glanz sorgen. Doch es blieb beim Konjunktiv. Dazu kommt, dass Spieler aus der viel gelobten Nachwuchsabteilung wie Marvin Commper oder Tobias Weis inzwischen in Hoffenheim für Furore sorgen. Eine glückliche Personalpolitik sieht in der Tat anders aus.

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Heldt braucht schnellen Erfolg

Die Konsequenzen muss vorerst Veh allein tragen. Doch auch Heldt ist angeschlagen. Für seine Zukunft beim VfB dürfte es von entscheidender Bedeutung sein, dass das neue Duo Markus Babbel/Rainer Widmayer Erfolg hat. Und das schnell.

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