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Bayer Leverkusen: Eddy Sözer im Interview (1)

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Bayer Leverkusen  

Sözer: "Ich lebe meinen Traum"

28.11.2008, 11:34 Uhr | t-online.de

Das Interview führte Lukas Lehmann

Bayers Co-Trainer Eddy Sözer (li.) mit Chefcoach Bruno Labbadia (Foto: imago)Bayers Co-Trainer Eddy Sözer (li.) mit Chefcoach Bruno Labbadia (Foto: imago) Zusammen mit Chefcoach Bruno Labbadia hat Bayer Leverkusens Co-Trainer Eddy Sözer die Werkself zu einer jungen, aufstrebenden Mannschaft geformt, die sich mit attraktivem Offensiv-Fußball zu einem heimlichen Titelkandidat gemausert hat. Im Exklusiv-Interview mit t-online.de spricht der 40-Jährige über die Zusammenarbeit mit Bruno Labbadia, die Leverkusener Spiel-Philosophie und die Rückkehr von Bernd Schneider.

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Herr Sözer, Ihr persönlicher Aufstieg im Fußball liest sich kometenhaft: In wenigen Jahren haben Sie sich von den Amateurligen zum Co-Trainer einer der Top-Klubs in der Bundesliga hochgearbeitet. Sind Sie von Ihrem eigenen Werdegang überrascht?

"Ich bin mir meiner Position und meines Werdegangs sehr bewusst. Ich bin sehr zielstrebig, arbeite hart und bin stets offen, neue Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen. Aber manche Entwicklungen kann man nicht beeinflussen. Da gehört auch eine Portion Glück dazu. Glück kann man sich erarbeiten. Fußball ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Seit meinem 22. Lebensjahr bin ich Trainer, habe mittlerweile in allen Ligen gearbeitet und mich stets weitergebildet. Vor über zehn Jahren sagte ich während eines Trainerlehrgangs mal zu einem Bekannten: 'Ich will meine Trainerlaufbahn ohne Druck zu meinem Berufsleben als Informatikkaufmann weiterentwickeln. Mein Wunsch wäre es, irgendwann einmal in der Bundesliga zu arbeiten.' Diesen Traum lebe ich zur Zeit.

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Fiel es Ihnen schwer, den Beruf zu wechseln?

"Nein, aber dieser Schritt bedurfte Verantwortungsbewusstsein. Wann macht man diesen Schritt? Nicht jeder in meinem Alter hätte es gewagt, aus dem normalen beruflichen Werdegang herauszutreten und in den Profi-Fußball zu wechseln. Ich habe diese Chance genutzt und in Bruno Labbadia den besten Partner für mich gefunden. In Darmstadt haben wir uns über die fachliche und inhaltliche Arbeit kennen- und schätzen gelernt. Wir teilen die gleichen Ziele und ergänzen uns optimal."

Ist zwischen Ihnen und Bruno Labbadia eine Freundschaft entstanden, auch neben dem Platz?

"Es hat sich eine enge Freundschaft entwickelt. Das ist natürlich sehr positiv, weil wir sehr viel Zeit miteinander verbringen. Durch die Zusammenarbeit haben wir festgestellt, dass sehr viele Inhalte übereinstimmen. Sei es in der Führung einer Mannschaft oder die Auffassung, einen offensiven, erfolgsorientierten Fußball spielen zu lassen. Ich komme sehr von der Methodik und habe über die letzten Jahre meine Trainings-Inhalte entwickelt. Wir haben sie dann zusammengeführt und arbeiten inzwischen partnerschaftlich sehr eng zusammen."

Wie sieht die Rollenverteilung beim Trainer-Duo Labbadia/Sözer aus?

"Bruno Labbadia ist das Gesicht unserer gemeinsamen Arbeit, das Gesicht unserer Spiel-Philosophie, unserer gesamten inhaltlichen und fachlichen Arbeit in der Trainingssteuerung, sowie im Bereich der Mannschaftsführung und – Entwicklung. Ich mag aus meiner Position heraus ein gewisses Maß an Zurückhaltung, ich agiere eher im Hintergrund."

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Bruno Labbadia sieht Sie nicht nur als Co-Trainer, sondern als Partner an.

"Ja, diese positive Wertung ehrt mich sehr und sie spiegelt unser Arbeitsverhältnis wider. Wir arbeiten tagtäglich zusammen, um leistungsorientiert erfolgreich Fußball spielen zu lassen. In unserer Zusammenarbeit haben sich innerhalb der letzten drei Jahre wichtige Grundwerte wie Respekt, Loyalität, Ehrlichkeit, das absolute Vertrauen und blindes Verständnis entwickelt. Wir können uns die Dinge praktisch gegenseitig von den Augen ablesen. Einen enorm hohen Stellenwert hat bei uns das Feedback. Feedback geben wir uns jeden Tag und sehen darin keine Kritik, sondern die Möglichkeit den nächsten Schritt zur Verbesserung. Wo und wie kann man sich verbessern? Wir geben uns Feedback über die Mannschaft, über die Trainingsinhalte und über die eigene Arbeit."

Hier geht's zum zweiten Teil des Interviews

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