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Formel 1: Ecclestones Idee wäre Piquet zum Verhängnis geworden

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Rund um den Rennzirkus  

Ecclestones Idee wäre Piquet zum Verhängnis geworden

27.11.2008, 09:07 Uhr | Motorsport-Total.com

Die "großen Verlierer": Niki Lauda (vorn) und Nelson Piquet (Foto: imago)Die "großen Verlierer": Niki Lauda (vorn) und Nelson Piquet (Foto: imago) Dieses Vorhaben ist selbst für Bernie Ecclestone gewagt: Der Formel-1-Boss will das derzeitige Punktesystem durch eine Art Medaillenspiegel ersetzen. Für den Ersten, Zweiten und Dritten eines jeden Rennens sollen Gold, Silber und Bronze vergeben werden - und am Ende der Saison ist der Fahrer mit den meisten Goldmedaillen Weltmeister. Ein Blick auf die Ergebnisse der vergangenen 50 Jahre zeigt: Hätte diese Regel schon immer Bestand gehabt, dann wäre die Grand-Prix-Geschichte völlig anders geschrieben worden.

Insgesamt 13 Mal hätte dann am Ende ein anderer Fahrer die Nase vorne gehabt als der, der mit den meisten Punkten Weltmeister wurde. Zuletzt hätte die Medaillenregel dieses Jahr gegriffen: Felipe Massa wäre statt Lewis Hamilton der neue Titelträger geworden.

Bernie Ecclestone Medaillenwertung schon ab 2009

Lauda und Senna hätte es am härtesten getroffen

Wo es neue Gewinner gibt, können Verlierer nicht weit sein. Am härtesten getroffen hätte es Niki Lauda, der weder 1977, noch 1984 Weltmeister geworden wäre, und Nelson Piquet, der anstatt dreimal überhaupt nie Champion der Königsklasse geworden wäre. Interessant auch: Keke Rosberg, 1982 mit einem einzigen Grand-Prix-Sieg Weltmeister, hätte die Saison nur als Gesamtsechster beendet. Alain Prost hätte auf diese Weise drei Titel hinzugewonnen, aber auch zwei verloren.

Fahrerwertung 2008 Hamilton ist der neue Champion
Teamwertung 2008 Ferrari holt den Titel

Gleich acht Fahrer nie Weltmeister

Ebenfalls eine Notiz wert: Mike Hawthorn wäre mit dem Medaillensystem überhaupt nie Weltmeister geworden, ebenso wenig wie John Surtees, Denny Hulme, Jody Scheckter sowie Rosberg, Piquet und Hamilton, dessen Karriere jedoch noch nicht beendet ist. Neue Champions wären dafür Stirling Moss, Didier Pironi und Massa. Für den Rekordweltmeister hätte auch die Medaillen-Wertung nichts verändert. Michael Schumacher wäre auch so siebenmal Titelträger geworden. Die Entscheidung, ob das neue System wirklich kommt, soll noch im Dezember fallen.

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Die veränderten WM-Ausgänge im Überblick:

1958

Stirling Moss statt Mike Hawthorn

1964

Jim Clark statt John Surtees

1967

Jim Clark statt Denny Hulme

1977

Mario Andretti statt Niki Lauda

1979

Alan Jones statt Jody Scheckter

1981

Alain Prost statt Nelson Piquet

1982

Didier Pironi statt Keke Rosberg

1983

Alain Prost statt Nelson Piquet

1984

Alain Prost statt Niki Lauda

1986

Nigel Mansell statt Alain Prost

1987

Nigel Mansell statt Nelson Piquet

1989

Ayrton Senna statt Alain Prost

2008

Felipe Massa statt Lewis Hamilton

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