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Fußball-Bundesliga: Die Samstagsspiele am 15. Spieltag

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15. Spieltag - Samstagsspiele  

Klinsmann: "Wir schielen auf Platz eins"

28.11.2008, 17:58 Uhr | dpa

Kopfballduell zwischen Bayerns Lucio (l.) und Leverkusens Rolfes (Foto: imago)Kopfballduell zwischen Bayerns Lucio (l.) und Leverkusens Rolfes (Foto: imago) Sportlich ist der Titel wertlos - und doch heiß begehrt. Die Herbstmeisterschaft steht nicht nur auf dem Wunschzettel des FC Bayern München ganz oben. Nach dem dürftigen Saisonbeginn nimmt der Rekordmeister die Spitze ins Visier.

"Jetzt haben wir die Vergleiche mit den beiden Klubs, die noch vor uns stehen. Und wir wollen sie vor Weihnachten überholen", sagte Trainer Jürgen Klinsmann vor den nun anstehenden Top-Duellen mit dem Zweiten aus Leverkusen und dem Spitzenreiter aus Hoffenheim.

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Nur noch drei Punkte hinter der Spitze

Zum Schlagerspiel des 15. Spieltags reisen die Bayern mit reichlich Rückenwind. Schließlich gewannen sie neun der letzten zehn Pflichtspiele gegen Leverkusen. Zudem ist der Platz an der Sonne nach zuletzt acht Bundesliga-Partien ohne Niederlage nur noch drei Punkte entfernt. Im Anschluss an das souveräne 3:0 in der Champions League über Steaua Bukarest am Dienstag brachte Klinsmann das gewachsene Selbstvertrauen zum Ausdruck: "Wir schielen auf Platz eins."

Abstimmung

Labbadia: "Wir müssen unser Spiel durchdrücken"

Anders als die Bayern konnten sich die Leverkusener nicht mit einem Erfolgserlebnis einstimmen. Beim 1:2 in Bielefeld verspielte das Team von Bruno Labbadia die Tabellenführung. "Da war die Körpersprache meiner Jungs nicht normal", befand der Trainer. Doch weder das schwache Spiel des eigenen Teams noch der Aufwärtstrend des Gegners können ihn schrecken: "Natürlich haben die Bayern zuletzt stark aufgetrumpft. Aber wenn wir gewinnen wollen, müssen wir unser Spiel durchdrücken."

Schaaf: "Frust wegspielen"

Bei Werder Bremen ist die Stimmung vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nicht sonderlich gut. "Es muss auch Frust dabei sein, den ich mir wegspielen kann", sagte Trainer Thomas Schaaf nach dem Ausscheiden aus der Champions League. Geschäftsführer Klaus Allofs nahm das kriselnde Team in die Pflicht: "Wir haben jetzt noch vier richtig schöne Spiele. Da wollen wir unsere Chance nutzen, vielleicht doch noch in den UEFA-Cup zu kommen und in der Bundesliga noch Boden gut zu machen." Tim Wiese und Petri Pasanen können dabei jedoch nicht helfen. Torhüter Wiese hat Adduktorenprobleme und wird erneut durch Christan Vander ersetzt. Verteidiger Pasanen laboriert an einer Muskelverletzung.

Video Bremer Frust nach dem Champions-League-Aus

Hoffenheim stapelt weiter tief

Aus der Pole-Position geht Hoffenheim in den vorweihnachtlichen Endspurt. Für den Fall, dass der Aufsteiger als Tabellenführer überwintert, wachsen die Chancen auf ein Fußball-Märchen. Immerhin fünfmal stand der Herbstmeister in den vorigen sechs Spielzeiten auch am Ende vorn. Gut möglich, dass die Führung am Wochenende ausgebaut wird. Denn Gegner Bielefeld ist seit 23 Partien und damit so lange wie kein anderer Klub ohne Auswärtssieg. Dennoch stapelt Trainer Ralf Rangnick tief: "Wir bleiben dabei, dass die Herbstmeisterschaft bei uns kein Thema ist, sondern nur das nächste Spiel."

Cottbus mit dem nächsten Endspiel

Nicht nur an der Spitze, sondern auch im Tabellenkeller werden Weichen gestellt. Weil im Abstiegskampf ein Drittel der Liga nur im Schneckentempo vorankommt und seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel im Jahr 1995 noch nie so wenig Punkte sammelte, bekommen die Spiele gegen Mitkonkurrenten aus der Gefahrenzone eine besonders große Bedeutung. "Das ist nach dem 1:0 gegen den KSC schon wieder ein Endspiel", sagte Timo Rost, Kapitän von Schlusslicht Energie Cottbus, vor der Reise nach Mönchengladbach.

Hecking: "Wir gewinnen und fertig ist die Diskussion"

Einen ähnlichen Stellenwert hat die Partie für die Borussia. Nach vier Heimschlappen in dieser Saison fordert Trainer Hans Meyer einen Sieg - egal wie: "Man kann von uns in dieser Situation nicht erwarten, dass wir Energie an die Wand spielen." Nah am Abgrund steht auch das vom Verletzungspech gebeutelte Team aus Hannover. Auch gegen den seit sieben Spielen sieglosen Vorletzten Karlsruhe muss Trainer Dieter Hecking improvisieren. Dennoch ist er zuversichtlich: "Wir gewinnen am Samstag und fertig ist die Diskussion."

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