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Herbstmeister gesucht: FC Bayern fordert Hoffenheim

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15. Spieltag - Wer wird Herbstmeister?  

Verbales Warmschießen: Bayern fordert Hoffenheim

30.11.2008, 10:14 Uhr | t-online.de

Wer hat zur Bundesligahalbzeit die Nase vorn? Bayerns Lenker Franck Ribéry (li.) oder Hoffenheims Vollstrecker Vedad Ibisevic? (Montage: t-online.de; Fotos: imago)Wer hat zur Bundesligahalbzeit die Nase vorn? Bayerns Lenker Franck Ribéry (li.) oder Hoffenheims Vollstrecker Vedad Ibisevic? (Montage: t-online.de; Fotos: imago) Nach dem Spiel ist vor dem Endspiel: Kaum war der Abpfiff der Partien des Tabellenführers aus Hoffenheim und des Meisters aus München in Mannheim und Leverkusen erfolgt, begann der verbale Schlagabtausch Richtung Gipfeltreffen am Freitag Abend. Gesucht wird der Herbstmeister.

Vor dem ersten Gang in die Allianz-Arena ließ Hoffenheims Torschütze und Ex-Kapitän Francisco Copado einen Satz raus, auf den sonst die Bayern das Copyright besitzen: "Die können gerne Herbstmeister werden, wenn wir am Ende Meister werden."

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Die Bayern haben einen weiten Weg hinter sich

Jene, die der frühere Hamburger spanischer Abstammung so nett mit "die" umschrieb, mussten im Laufe der Hinrunde unerwartet viel Mühe aufwenden, um vor dem Showdown mit dem immer selbstbewussteren Neuling überhaupt noch im Rennen um den Halbzeittitel zu sein. Und sagen Ende November 2008 tatsächlich Sätze wie diesen: "Wir haben keine Angst vor Hoffenheim." Kam von Bastian Schweinsteiger, seines Zeichens als 24-Jähriger bereits 62-maliger Nationalspieler und mittlerweile Stütze des FC Bayern München, zudem verewigt auf einigen Weihnachtswunschzetteln in den besten Ligen Europas.

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Demut weicht wieder dem bekannten Selbstbewusstsein

Demütig mussten die Münchner aber zeitweise Richtung Hoffenheim und Tabellenspitze blicken, daher die Bescheidenheit, die sie sich seit Wochen mit jedem Sieg mehr wieder aus den Beinen und dem Kopf spielen: "Wir waren ja zeitweise mal Zwölfter in der Tabelle", erinnerte Bayerns Manager Uli Hoeneß am ZDF-Mikrofon. Weshalb es dem nunmehr neun Mal nacheinander nicht mehr besiegten Rekordmeister vor allem darum gegangen sei, "dass wir einfach nochmal drankommen." Das ist gelungen, und mit dem 2:0 in Leverkusen so beeindruckend, dass sich all jene bestätigt sehen, die die Bayern schon immer vorne gesehen haben.

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Das Spiel der Spiele

"Jetzt kommt das Spiel der Spiele", redete sich Hoeneß angesichts des Gesehenen so richtig in Fahrt. "Wir sind gut gerüstet. Spiele werden durch die besseren Spieler entschieden, und die haben wir. Natürlich sind wir besser als Hoffenheim." Die aber sind so gut, dass sie noch um drei Punkte besser stehen und sich auch von Bielefelds Coach Michael Frontzeck das Prädikat abholten, die derzeit beste Mannschaft in Deutschland zu besitzen. Hoeneß bleibt den Konter nicht schuldig: "Wir werden sehen, wer momentan die bessere Mannschaft ist."

Rangnick gewohnt bescheiden

Tabellarisch, und das nicht ohne Grund, sind es noch die Jungs aus der Metropolregion Rhein-Neckar. "Ich bin ja einer, der gerne mal wettet", gab Hoeneß im ZDF-"Sportstudio" zu. "Aber diese Wette" - gegen Hoffenheim plötzlich ein Endspiel um die Herbstmeisterschaft zu bestreiten - "hätte ich wohl nicht gewonnen." Ralf Rangnick ist kein Typ für Wetteinsätze, sondern verlässt sich lieber auf das Beeinflussbare. Der "Architekt", weil Cheftrainer, leitet aus Platz eins trotzdem keinen Anspruch auf die Herbstmeisterschaft ab. Die interessiere "uns ehrlich gesagt nicht so sehr. Wir wollen in München ein richtig gutes Spiel machen und drei Punkte holen."

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Die Erfahrung des Rekordmeisters wiegt schwer

Während der Schwabe vor dem Duell mit seinem schwäbischen Landsmann Jürgen Klinsmann ganz bewusst mit forschen Ankündigungen geizte, schob auch Manager Jan Schindelmeiser die Rolle des Favoriten dem wiedererstarkten Aushängeschild der Liga zu: "Wenn wir an unser Leistungslimit gehen und darüber hinaus, dann können wir vielleicht auch die Bayern schlagen. Aber Favorit sind die Münchner. Die haben gefühlte 150 Jahre mehr Erfahrung im deutschen und internationalen Fußball."

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Endlich auch national so gut wie international

Dies unterstrich vor dem Gang nach Leverkusen auch das 3:0 über Steaua Bukarest und der vorzeitige Einzug ins Viertelfinale der Champions League. In der hielten sich die Münchner in den vergangenen Monaten durchweg schadlos, während national immer wieder mal mächtig Sand ins Getriebe geriet. Vorbei die Zeit des Kopfschüttelns und Erklärens, des Ein- und Umgewöhnens nach Hitzfeld und mit Klinsmann. Der Cheftrainer freut sich angesichts des erfolgten Durchbruchs zu Spaß und Tempofußball schon auf den Jahreswechsel: "Es hat ein bisschen gedauert, bis wir ins Rollen geraten sind." Und Schweinsteiger fügte an, was sich die Hoffenheimer merken sollten: "Schließlich sind wir der FC Bayern."

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