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Renault: Flavio Briatore über den Einheitsmotor in der Formel 1

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Renault  

Briatore: "Der Anstoß muss von den Teams kommen"

30.11.2008, 11:38 Uhr | sid

Will schon bald wieder Weltmeister werden: Flavio Briatore (Foto: imago)Will schon bald wieder Weltmeister werden: Flavio Briatore (Foto: imago) "Mindestens 50 Prozent. Es sollte aber noch mehr möglich sein." Einsparungen in dieser Größenordnung hält Renault-Chef Flavio Briatore in der Königsklasse des Motorsports für realistisch. Das sagte der Italiener in einem Gespräch mit dem Fachmagazin "auto, motor und sport". Lösungsvorschläge sind laut Briatore die Vereinheitlichung der Motoren und des KERS-Systems.

"Wenn jeder für sich allein arbeitet, wird viel Geld verschleudert, und am Ende sind wir dann doch wieder alle gleich weit", so Briatore.

Alle sollen an einem Strang ziehen

Briatore hätte gerne eine Verschiebung der KERS-Einführung um ein Jahr gesehen: "Alle waren dafür, nur BMW nicht. Ich verstehe nicht, warum. Jetzt ist jeder gezwungen, viel Geld zu investieren." Wenn die Kosten nicht bald drastisch gesenkt werden, sieht der Italiener die Gefahr, dass Hersteller oder Privatteams abspringen. "Wir brauchen Lösungen für die Zeit von 2010 bis 2012", sagte er der "ams": "Ich schlage vor: Steckt alle, die in der Formel 1 etwas zu sagen haben, in ein Hotel und gebt ihnen maximal eine Woche Zeit. Dann muss wie bei der Papstwahl weißer Rauch aus dem Kamin aufsteigen."

"Der Anstoß muss von den Teams kommen"

Dem Automobil-Weltverband FIA will Briatore mit seinen Vorschlägen nicht das Heft aus der Hand nehmen: "Ich sage nur, dass der Anstoß von den Teams kommen muss. Die Teamvereinigung FOTA hat Bernie Ecclestone und Max Mosley nicht den Krieg angesagt. Wir wollen mit ihnen zusammenarbeiten. Wenn wir aber nichts auf die Reihe kriegen, hat Mosley alles Recht, seine eigenen Ideen durchzusetzen. Er hat sich in den Kopf gesetzt, die Formel 1 zu retten, und das wird er auch tun."

Mit Alonso zurück auf dem WM-Thron

Briatore hat sich derweil in den Kopf gesetzt, 2009 den WM-Titel zu holen. "Unser Ziel ist es, mit Fernando Alonso wieder Weltmeister zu werden, und ich glaube, wir sind auf einem guten Weg", sagte der Italiener. Die Abwanderungsgelüste des zweifachen Champions Alonso, der immer mal wieder offen mit Ferrari liebäugelt, machen Briatore keine Sorgen: "Wir müssen ihm nur ein Siegerauto hinstellen."

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