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Ukrainer rennt vor einer Doping-Kontrolle davon

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Schach  

Ukrainer rennt vor einer Doping-Kontrolle davon

01.12.2008, 14:42 Uhr | sid

Wassili Iwantschuk grübelt über einer Partie. (Foto: imago)Wassili Iwantschuk grübelt über einer Partie. (Foto: imago) Ein Dopingskandal erschüttert die Schachwelt. Bei der vor einer Woche zu Ende gegangenen Schacholympiade in Dresden hatte der Ukrainer Wassili Iwantschuk eine Kontrolle verweigert, indem er nach seiner letzten Partie vom Brett aufstand und einfach davonrannte. "Die zuständige Kommission des Weltverbandes FIDE beschäftigt sich mit dem Fall', sagte Turnierdirektor Dirk Jordan.

Stefan Hehn, Verbandsarzt des Deutschen Schachbundes (DSB) hält Doping im Schach zumindest für möglich: "Schachspieler könnten mit Aufputschmitteln, also mit Amphetaminen dopen. Die machen zwar nicht klüger, aber wacher."

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Deutschland könnte drei Plätze gutmachen

Jordan geht davon aus, dass das Klassement neu erstellt wird. Sollte die FIDE den Ukrainer für schuldig befinden, werden alle Punkte des Weltranglistendritten den Gegnern zugesprochen. Außerdem droht eine zweijährige Sperre. Dadurch blieben Armenien und Israel zwar auf den Plätzen eins und zwei, Bronze gewänne jedoch Ungarn anstelle der USA. Die deutsche Mannschaft würde von Platz zwölf auf neun klettern und somit im Nachhinein doch noch die angestrebte einstellige Platzierung erreichen.

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Vertuschungsvorwürfe aus dem Internet

Ein Internetportal beschuldigte unterdessen den früheren Weltmeister Boris Spasski, Druck ausgeübt zu haben, um eine Bestrafung Iwantschuks zu verhindern. Jordan wehrt sich gegen die Vorwürfe, dass der Fall vertuscht werden sollte: "Wir haben sauber und den Regeln entsprechend gehandelt und den Fall an den Weltverband weitergegeben." Bei der Schacholympiade 2004 waren zwei Verweigerern alle Punkte aberkannt worden. Sie waren für Papua-Neuguinea und die Bermudas angetreten. Erstmals waren bei der Olympiade 2002 systematische Kontrollen durchgeführt worden.

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