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FC Schalke 04: Chefetage stellt sich hinter Müller und Rutten

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FC Schalke 04  

Schalke-Bosse stehen hinter Müller und Rutten

03.12.2008, 14:02 Uhr | sid, t-online.de

Schalke-Manager Andreas Müller steht in der Diskussion. (Foto: imago)Schalke-Manager Andreas Müller steht in der Diskussion. (Foto: imago) Trainer Fred Rutten und Manager Andreas Müller vom FC Schalke 04 brauchen vorerst nicht um ihren Job zu fürchten. Die Chefetage des Bundesligisten hat nach einer Krisensitzung personelle Konsequenzen vorerst ausgeschlossen.

"Es ging nicht darum, über Personen zu entscheiden. Es gibt keine personellen Konsequenzen. Wir haben uns sauber ausgesprochen", sagte Aufsichtsratschef Clemens Tönnies, in dessen Villa in Rheda-Wiedenbrück die Aussprache stattgefunden hatte.

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Schalke vor richtungsweisenden Spielen

"Wir müssen wieder Ruhe haben, und die kriegen wir auch", sagte Tönnies weiter, forderte aber vor dem richtungweisenden UEFA-Cup-Spiel gegen Ruttens Ex-Klub Twente Enschede (ab 20.30 Uhr im t-online.de-Liveticker) auch unmissverständlich Ergebnisse: "Wir haben jetzt drei schwere Spiele, und da müssen wir Erfolg haben". Nach dem Spiel in Enschede spielen die Königsblauen in der Bundesliga noch gegen Hertha BSC Berlin und bei 1899 Hoffenheim.

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"Müller ist angezählt"

Müller, so Tönnies, sei dagegen "angezählt", werde intern aber nicht in Frage gestellt. Müller beklagte, dass er in der Krisensitzung nicht genügend Rückendeckung erhalten habe. Doch auch Präsident Josef Schnusenberg schließt personelle Konsequenzen vorerst aus. "Es gibt keinen Trainer- oder Manager-Wechsel. Wir ziehen die Karre gemeinsam aus dem Dreck, es wird niemand an den nächsten Ergebnissen gemessen", sagte Schnusenberg der "Neuen Rhein-Zeitung". Neben dem Gastgeber und Schnusenberg waren noch Müller, Rutten und Geschäftsführer Peter Peters bei der Aussprache anwesend.

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Die Schalker Fans fordern seit dem 0:2 im UEFA-Cup gegen Manchester City vehement den Rauswurf des Managers. Der Ex-Profi, der 1997 mit Schalke den UEFA Cup gewann, hat mit seiner unglücklichen Personalpolitik maßgeblichen Anteil an der Krise der Schalker. Müller gestand zuletzt selbstkritisch ein, dass nach Carlos Grossmüller auch die Wintereinkäufe Albert Streit, Ze Roberto und Vicente Sanchez auf Schalke "nicht eingeschlagen sind". Dafür seien Jermaine Jones und Heiko Westermann aber "echte Volltreffer".

Kein Kontakt zu Stevens

Gerüchte, die Schalker Chefetage hätte bereits Kontakt zu Ex-Trainer Huub Stevens aufgenommen, bestritt Schnusenberg vehement: "Huub und ich sind befreundet, aber trotzdem ist da überhaupt nichts dran", sagte er. Dem Angebot von Ex-Manager Rudi Assauer, gegebenenfalls als Nothelfer bei Schalke einzuspringen, erteilte Tönnies eine klare Absage. '"Ich bin sehr verwundert, fast sprachlos. Dieses Angebot ist kein Thema für uns", sagte Tönnies der "Bild"-Zeitung. Der 52-Jährige hatte im Mai 2006 die Trennung von Assauer zu verantworten.

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