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VfL Wolfsburg gewinnt das Niedersachsen-Derby gegen Hannover

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VfL Wolfsburg - Hannover 96  

Kurios: Eigentor entscheidet Spiel, Rosenthal hält Elfer

07.12.2008, 20:00 Uhr | dpa

Hasebe (li.) im Kopfballduell mit Huszti (Foto: dpa)Hasebe (li.) im Kopfballduell mit Huszti (Foto: dpa)Der VfL Wolfsburg bleibt zu Hause eine Macht, Hannover 96 hingegen ein gern gesehener Gast: Mit dem verdienten 2:1 (1:0) im Niedersachsen-Derby verteidigten die Wolfsburger gegen den Nachbarn ihre makellose Bilanz in der Fußball-Bundesliga und blieben auch im achten Spiel in der Volkswagen-Arena ungeschlagen. Hannover 96 wartet indes in dieser Saison weiter auf den ersten Erfolg in der Fremde und hat als schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga erst einen Punkt auf dem Konto.

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Stajner: Erst Held, dann Unglücksrabe

Weltmeister Cristiano Zaccardo (32.) brachte nach exzellenter Kombination mit seinem Bundesliga-Premieren-Tor den VfL in Führung. Jiri Stajner (59.) nutzte eine kurze Schwächeperiode der Gastgeber zum Ausgleich. Doch nur fünf Minuten köpfte der Stürmer die Wölfe unfreiwillig wieder in Front, als er einen Freistoß von Zvjezdan Misimovic ins eigene Tor verlängerte.

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Rosenthal glänzt auf ungewohnter Position

Immerhin sorgten die Gäste für die kurioseste Situation: Mittelfeldspieler Jan Rosenthal (82.) hielt einen Foulelfmeter von Edin Dzeko glänzend. Rosenthal hatte ins Tor wegen der Roten Karte seines Keepers Florian Fromlowitz und des bereits ausgeschöpften Wechselkontingents gehen müssen. Fromlowitz hatte zuvor nach Ansicht von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer aus Herne Dzeko im Strafraum gelegt. Das sahen Hannovers Verantwortliche ganz anders und kündigten einen Protest an.

Foto-Show So hielt Feldspieler Rosenthal den Elfmeter

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Hannover tritt auf der Stelle

Doch Rosenthals Glanztat nutzte 96 nichts mehr: Die Wolfsburger, die ihre letzte Niederlage im eigenen Stadion am 15. April kassierten, rückten mit 26 Punkten auf Rang sechs vor und damit ganz nah an die Europapokal-Plätze. Hannover, das seit fast acht Monaten auswärts auf ein Erfolgserlebnis wartet, dümpelt indes als Tabellen-13. im unteren Tabellen-Mittelfeld herum.

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Zaccardo feiert Tor-Premiere

Wie eine Woche zuvor beim Sieg gegen den Karlsruher SC hatte 96-Trainer Dieter Hecking die offensive Variante gewählt und ließ Mike Hanke und Mikael Forssell als Doppel-Spitze im Sturm spielen. Sein Kollege Felix Magath brachte überraschend Makoto Hasebe für Zaccardo auf der rechten Abwehrseite. Der Italiener rückte dafür ins defensive Mittelfeld. Zaccardo fiel lange Zeit nicht sonderlich positiv auf, trat dafür aber nach etwas über eine halbe Stunde erstmals in der Bundesliga als Torschütze in Erscheinung: Nach einer sehenswerten Kombination mit Christian Gentner, Ashkan Dejagah und Misimovic schob der Weltmeister den Ball aus kurzer Entfernung ins 96-Tor zur verdienten Führung.

Benaglio rettet gegen Hanke

Dabei hatten die Gäste bis dahin ganz und gar nicht enttäuscht. Sie agierten offensiv und hielten mit Kampfkraft dagegen. Stajner (17.) prüfte den gut parierenden VfL-Keeper Diego Benaglio. Doch spielerisch und technisch war Hannover deutlich unterlegen. Auch nach der Führung blieben die Wolfsburger tonangebend. Nur einmal mussten sie durchatmen, als Hanke (43.) mit der Fußspitze noch an den Ball kam und Benaglio stark reagierte.

Dzeko versagen die Nerven

Nach dem Wechsel schaltete das sich zu sicher fühlende VfL-Team einen Gang zurück. Hannover nutzte dies aus, drängte auf den Ausgleich. Der gelang Stajner (59.) per Volleyschuss nach Flanke von Konstantin Rausch. Doch ausgerechnet Stajner war es, der nur vier Minuten nach seinem Treffer den Freistoß von Misimovic mit seinem Kopf leicht abfälschte. Dzeko hätte für Wolfsburg mit seinem Foulelfmeter schon alles klar machen können, doch Aushilfskeeper Rosenthal hatte die besseren Nerven.

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