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Müller schießt scharf gegen Assauer und Slomka

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FC Schalke 04  

Müller schießt scharf gegen Assauer und Slomka

05.12.2008, 00:54 Uhr | dpa

Andreas Müller schießt zurück. (Foto: imago)Andreas Müller schießt zurück. (Foto: imago) Manager Andreas Müller vom Bundesligisten Schalke 04 hat mit scharfen Worten auf die Kritik seines Vorgängers Rudi Assauer und Ex-Trainer Mirko Slomka an seiner Arbeit reagiert. "Slomka hat einen Hamit Altintop zu Bayern vergrault - und die Neuzugänge links liegen gelassen.

Assauer hat den Laden hier mit seinen teuren Flops finanziell fast an die Wand gefahren - darunter litt Schalke noch Jahre", erklärte der wegen der sportlichen Misere unter erheblichem Druck stehende Müller einen Tag nach dem 1:2 der Königsblauen im UEFA Cup bei Twente Enschede dem "Express".

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Kritik am Ex-Manager

Assauer hatte seinem Nachfolger verfehlte Einkaufspolitik vorgeworfen und Slomka erklärte unlängst, dass ihm "Müllers Fehleinkäufe zum Verhängnis" geworden seien. Müller betonte, dass erst in seiner Zeit ein Transferplus erarbeitet "und immer international gespielt" wurde. "Das lasse ich mir nicht kaputtmachen", sagte der 45-Jährige und untermauerte dies mit Beispielen. "Wir haben hier Werte geschaffen. Ich habe Jones geholt, gegen viele Widerstände. Jetzt ist er Nationalspieler. Rafinha hat seinen Wert vervielfacht. Westermann ist ein Volltreffer. Jungstars wie Neuer oder Höwedes werden gejagt. Sie alle sind Schalkes Zukunft."

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Am Saisonende noch im Amt

Müller sieht seine Position auch nicht gefährdet und zieht seine Ansicht aus dem Gespräch mit der Klub-Führung um den Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies und Präsident Josef Schnusenberg Anfang der Woche. Müller: "Ich bin ein Kämpfer. Ich werde auch am Saisonende noch Manager auf Schalke sein. Wir hatten am Montag ein gutes Gespräch mit dem Aufsichtsrat. Fred Rutten und ich haben ein klares Konzept vorgelegt. Das setzen wir um. Gnadenlos. Mit voller Rückendeckung."

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