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FC Bayern München: Hoeneß bezeichnet Kölns Angebot als "unsäglich"

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FC Bayern München  

Uli Hoeneß: "Unsägliches Angebot aus Köln"

07.12.2008, 13:29 Uhr | t-online.de

Bayerns Manager Uli Hoeneß (Foto: imago)Bayerns Manager Uli Hoeneß (Foto: imago) Am Tag zwei nach dem 2:1 im atemberaubenden Bundesligagipfel mit Tabellenführer TSG 1899 Hoffenheim wehrte sich Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß in der DSF-Fußballtalkrunde nicht nur gegen das ewig junge Etikett der "Dusel-Bayern". Er informierte auch über Personelles und bezeichnete Kölns Angebot für Lukas Podolski als "unsäglich. Deswegen habe ich im Moment nicht das Gefühl, dass sie ihn unbedingt haben wollen."

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Kein Wertverlust beim Prinzen

Es sei denn, die Geißböcke legen für ihren verlorenen Sohn die zehn Millionen Euro auf den Tisch, die im Sommer 2006 von München nach Köln überwiesen wurden. "Ich habe nicht das Gefühl, dass er jetzt weniger wert ist", fügte Hoeneß an.

"Mir san wieder mir"

Der Manager-Dino der Liga präsentierte sich in Bestform. Die "Mir-san-mir-Mentalität" sei zurück in den Reihen des Rekordmeisters. "Mit den Erfolgen der letzten acht Wochen ist das Selbstbewusstsein wieder gewachsen. Lebender Beweis: Luca Tonis Last-Minute-Siegestor in der 92. Minute. "Wir machen einfach weiter", informierte Hoeneß alle "Neider". "Wenn wir ein Tor kriegen, schimpft keiner, keiner regt sich auf."

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Dankeschön-Mittagessen für Franck Ribéry

Unter der Führung des unglaublichen Franck Ribéry wird weiter auf Sieg gespielt. "Total glücklich und zufrieden" sei der Verein mit seinem französischen Star. Und deshalb marschierte auch der gesamte Vorstand schon vor der Begegnung mit Hoffenheim auf, um Ribéry bei einem Münchner Nobel-Gastronomen bei einem schmackhaften Mittagessen "Merci zu sagen. Wir haben hier einen Spieler geholt", erklärte Hoeneß, "der wie kein anderer den FC Bayern repräsentiert. Wann hat es das gegeben, dass 70.000 Zuschauer aufstehen, wenn er ausgewechselt wird? Weil er fast immer überragend spielt. Wir haben überhaupt keine Absicht, den Franck abzugeben. In sechs oder zwölf Monaten werden wir darüber sprechen, dass der Vertrag verlängert wird." Und der läuft ohnehin noch bis zum 30. Juni 2011.

Abstimmung

Van Bommel soll bleiben

Und auch Mark van Bommel soll an der Isar bleiben. "Es geht nicht um mich", bemerkte der Niederländer nach dem wichtigen Erfolg über Hoffenheim auf die Frage nach seiner Zukunft. "Der Verein entscheidet. Ich weiß gar nicht, was sie mir anbieten wollen." Hoeneß schon. "Er hat längst ein Signal erhalten, dass wir bereit sind, ihn zu behalten. Es geht darum, ob für ein, zwei oder drei Jahre, und zu welchen Konditionen. Wir werden ihm ein Angebot machen und ihm nicht sagen, dass wir ihn loshaben wollen."

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Einsichtig

Das sah in der Anfangsphase der Saison noch ganz anders aus, als der zum Kapitän beförderte van Bommel sich durch bekannte Undiszipliniertheiten aus der ersten Elf beförderte. Hoeneß: "Er hat erkannt, dass es relativ wenig Sinn macht, schon nach 15 Minuten die Gelbe Karte zu bekommen und so sein Spiel zu zerstören. Denn wenn Mark nicht mehr in die Zweikämpfe gehen kann, wird es schwierig."

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Neben Tymoschtschuk soll auch Platz für van Bommel sein

Sorgen muss sich der 31-Jährige jedoch nicht: "Wir haben noch nie ein Alibiangebot gemacht", beruhigte Hoeneß. "Wenn wir jemanden nicht behalten wollen, dann sagen wir ihm das." Und: "Auch wenn Tymoschuk kommen würde, heißt das nicht, dass Mark gehen muss." An dem ukrainischen Star Zenit St. Petersburgs "sind wir interessiert", bestätigte Hoeneß erneut. Die Entscheidung über eine Verpflichtung des seit Sommer in München Dauergehandelten falle "in den nächsten Wochen."

Zuerst muss Ersatz her für Podolski

Eventuell auch schon in Sachen Podolski: "Wir haben ihm klar signalisiert, dass wir bereit sind, ihn am 1. Juli gehen zu lassen, unter der Voraussetzung, dass wir Ersatz finden." Und das ist gar nicht so einfach: "Wir können ihn aus heutiger Sicht nicht in der Winterpause gehen lassen, weil wir keinen Stürmer bekommen würden, der in der Champions League spielen darf."

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Noch liegen die Hoffenheimer auf der Couch

Auf den Moment, dass Hoffenheim dort auflaufen darf, warten nicht nur die Bayern: "Jetzt vom großen Machtwechsel in Deutschland zu sprechen… Die sollen erstmal nächstes Jahr international spielen, und dann schauen wir weiter", redete sich Hoeneß rechtzeitig vor dem Fernduell um die Herbstmeisterschaft in Rage. "Wir kommen aus Lyon nach Stuttgart - und was macht Hoffenheim? Die ruhen sich die ganze Woche auf der Couch aus und spielen dann gegen Schalke."

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Seitenhieb auf Rangnick

Finanziell sei Hoffenheim längst auf Augenhöhe mit dem Ligakrösus, betonte Hoeneß. Und das müsse auch gesagt werden dürfen, um keine falsche Fakten stehen zu lassen. "Wenn ich mir bei der Entwicklung von Hoffenheim Sorgen machen würde, dann ist es die Besserwisserei von Ralf Rangnick. Bisher hat er in seiner Karriere immer im ersten Jahr Superleistungen gebracht und war im zweiten Jahr entlassen", orakelte Hoeneß. Um dann nachzusetzen, "Höhenluft" sei "viel dünner als das, was er bisher erlebt hat." Rangnick verstehe es jetzt schon nicht mehr, "nach sechs Monaten", mit Höhenluft umzugehen.

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