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Haug will Kostentreiber KERS einsparen

09.12.2008, 16:37 Uhr | dpa

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug sieht Einsparpotentiale bei KERS. (Foto: imago)Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug sieht Einsparpotentiale bei KERS. (Foto: imago) Im Ringen um einen Sparkurs in der Formel 1 hat Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug den Verzicht auf die Einführung des Hybridsystems KERS gefordert. "Die Zeit der Spielchen ist vorbei! Dazu gehört sinnvollerweise, dass man auf die Investitionen in KERS verzichtet", sagte Haug dem Fachmagazin "Motorsport aktuell".

Die Technik, mit der Bremsenergie in Zusatzleistung für den Motor umgewandelt wird, ist von der neuen Saison an erlaubt. Allerdings ist KERS bei allen Teams noch in der Entwicklung und gilt als enormer Kostentreiber.

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Sparrunde in vollem Gange

Als Reaktion auf die weltweite Wirtschaftskrise und den Absatzeinbruch bei den Auto-Herstellern sucht die Königsklasse nach schnellen Einsparmöglichkeiten. Der sofortige Ausstieg des japanischen Autogiganten Honda hat die Bemühungen um Kostensenkungen zuletzt deutlich verstärkt. "Wir sind mitten in einer weiteren Sparrunde", sagte Haug mit Blick auf das Mercedes-Engagement in der Formel 1. Die Teamvereinigung FOTA hatte sich jüngst darauf verständigt, die geforderte Laufzeit der Motoren von zwei auf vier Rennen zu erhöhen und Testfahrten während der Saison zu verbieten.

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Immense Einsparmöglichkeiten bei KERS

Längst nicht mehr unumstritten unter finanziellen Aspekten ist das Energierückgewinnungssystem KERS, mit der sich die Formel 1 einen grünen Anstrich verpassen will. "KERS allerdings ist eine extrem teure Übung", sagte Haug. "Kosten über mindestens 25 Prozent des Motorenbudgets" ließen sich so einsparen. Daher solle die Einführung der neuen Technik zumindest verschoben werden. Darin sei sich die Mehrheit der Teams einig. Auch Renault-Teamchef Flavio Briatore hatte sich zuletzt für eine Verschiebung um ein Jahr stark gemacht. BMW allerdings habe dies verhindert, sagte der Italiener.

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