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Formel 1: Auch Renault liebäugelt mit dem Einheitsmotor

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Rund um den Rennzirkus  

Auch Renault liebäugelt mit dem Einheitsmotor

10.12.2008, 09:55 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Ist Renault im nächsten Jahr mit dem Einheitsmotor unterwegs? (Foto: imago)Ist Renault im nächsten Jahr mit dem Einheitsmotor unterwegs? (Foto: imago) Bisher schien es so, als würden die großen Formel-1-Teams nicht viel von der Idee FIA-Präsident Max Mosleys halten, einen Einheitsmotor einzuführen. Renault scheint nun aus der Phalanx auszubrechen.

Wie "autosport.com" berichtet, zeigen die Franzosen Interesse daran, einen Einheitsmotor zu beziehen. Allerdings gibt es dann Ärger mit Topfahrer Fernando Alonso: Der spanische Ex-Weltmeister droht mit Rücktritt, falls der Einheitsmotor kommt. Bisher hatten sich vor allem die unabhängigen Privatteams Williams und Force India sowie die beiden Red-Bull-Teams Red Bull und Toro Rosso für den Einheitsmotor ausgesprochen. Bis Donnerstagabend haben die Teams Zeit, zu dem Vorschlag, den Mosley vergangene Woche gemacht hat, Stellung zu nehmen.

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Kostendruck wächst

Für Hersteller Renault, der bisher selbst ein Motorenlieferant in der Formel 1 ist, wäre der Einheitsmotor ein großer Schritt. Denn der Kostendruck wächst und der Mutterkonzern fordert von seinem Team seit längerem massive Sparmaßnahmen. Zuletzt wurde sogar spekuliert, dass Renault es Honda gleich tun und aus der Königsklasse aussteigen könnte.

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Bei den Motoren ist viel Geld zu sparen

Renault-Teamchef Flavio Briatore hatte bereits beim Saisonfinale in Brasilien betont, dass man vor allem im Bereich der Motoren viel Geld sparen könnte. Schon nach bisherigem Reglement gäbe es für die Hersteller keinen Raum für neue Entwicklungen. Heutzutage könne man seine Performance über die Motoren nicht mehr steigern, so Briatore.

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Cosworth steht in den Startlöchern

Ein Lieferant für den Einheitsmotor steht auch schon bereit. Cosworth bietet gegen eine Einmalzahlung von 1,97 Millionen Euro für einen Dreijahresvertrag und für einen Preis von 6,42 Millionen Euro pro Saison ein Aggregat an. Dabei wird von 30.000 Testkilometern pro Jahr und vier belieferten Teams ausgegangen.

Ferrari und Co. weigern sich (noch)

Renault wäre das erste große Team, das sich für den Einheitsmotor entscheidet. Ferrari, BMW-Sauber oder McLaren-Mercedes weigern sich (noch) mitzuziehen. Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali hatte sich noch am Dienstag gegen einen Einheitsmotor ausgesprochen, weil dadurch ein "gesunder, technischer Wettbewerb", verloren ginge.

Hersteller können unter Vorgaben eigenen Motor bauen

Jenen Teams, die absolut dagegen sind, mit einem Motor eines Konkurrenten zu fahren, bietet Mosley eine Alternative an. Jeder Hersteller kann auf Basis der Cosworth-Pläne seinen Motor selbst bauen, muss sich aber an bestimmte Vorgaben halten, die Gleichheit unter allen Motoren gewährleisten sollen.

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