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Barbarez kandidiert für HSV-Aufsichtsrat

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Hamburger SV  

Barbarez kandidiert für HSV-Aufsichtsrat

10.12.2008, 14:49 Uhr | dpa

Sergej Barbarez spielte 330 Mal in der Bundesliga - unter anderem für Dortmund, Hamburg und Leverkusen. (Foto: imago)Sergej Barbarez spielte 330 Mal in der Bundesliga - unter anderem für Dortmund, Hamburg und Leverkusen. (Foto: imago) Der ehemalige bosnische Torjäger Sergej Barbarez will für den Aufsichtsrat des Hamburger SV kandidieren. "Ich meine das sehr ernst, das ist kein Spaß, ich habe es mir genau überlegt", bestätigte der 37-Jährige einen Bericht der "Bild"-Zeitung.

"Ich hänge sehr am Verein und möchte meinen Beitrag leisten", sagte der Stürmer. Barbarez spielte sechs Jahre, von 2000 bis 2006, für die Hanseaten und schoss in 174 Spielen 65 Tore. Am 25. Januar wird der zwölfköpfige Aufsichtsrat bei einer Mitgliederversammlung neu gewählt.

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Barbarez: "Ich liebe Hamburg"

Parallel werde Barbarez seinen Trainerschein in Bosnien machen. "Das kann mir nur helfen. Ich habe schon die B- und A-Lizenz, im Sommer kommt der letzte Schein, der in meiner Heimat genauso aufwendig ist wie in Köln", erzählte er. Seit seinem Bundesliga-Abschied bei Bayer Leverkusen im Sommer lebt Barbarez mit seiner Familie an der Elbe. "Ich liebe Hamburg und möchte dem HSV etwas zurückgeben", sagte der ehemalige Nationalspieler. Besonders auf die Arbeit mit Ex-Fußballer Willi Schulz im Aufsichtsrat freue er sich. "Er ist eine Legende mit sehr viel Erfahrung. Ich würde dann die jüngere Generation Fußball vertreten." Bis zum 21. Dezember muss er seine Bewerbung beim HSV-Ehrenrat einreichen.

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Voraussichtlich 20 Kandidaten zur Wahl

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Horst Becker, begrüßt die Bewerbung des prominenten Fußballers. "Einem Gremium von zwölf Leuten tut Fußball-Kompetenz sehr gut", sagte Becker, "dass Barbarez sich bewirbt finde ich gut". Insgesamt werden sich voraussichtlich 20 Kandidaten zur Wahl stellen, die durch die Kandidatur einiger Mitglieder der Supporters im Vorfeld schon für Aufregung sorgt. "Ich sehe der Wahl ganz gelassen entgegen, das einzige, was mir nicht gefällt, ist Blockwahl", sagte Becker. "Der Aufsichtsrat hat in den vergangenen vier Jahren sehr gute Arbeit geleistet und auch die Krise auf Platz 18 gut gemeistert", bilanzierte er.

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