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2. Bundesliga: St. Pauli kann seine Chance nicht nutzen

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17. Spieltag - Freitagsspiele  

St. Pauli kann seine Chance nicht nutzen

12.12.2008, 20:17 Uhr | dpa

St. Paulis Brunnemann ist geschockt. (Foto: dpa)St. Paulis Brunnemann ist geschockt. (Foto: dpa)Schlusslicht FSV Frankfurt hat den Höhenflug des FC St. Pauli beendet. Zum Auftakt des 17. und letzten Hinrunden-Spieltags der 2. Bundesliga beendete der Aufsteiger mit dem überraschenden 1:0 (0:0) seine Negativserie von elf Spielen ohne Sieg und stoppte damit St. Paulis möglichen Vormarsch auf den dritten Tabellenplatz.

Erstliga-Absteiger MSV Duisburg schaffte beim heimstarken VfL Osnabrück ein 1:1 (1:1), verlor aber trotz vier Spielen ohne Niederlage weiter an Boden. Der FC Ingolstadt kehrte mit dem 1:0 (1:0) bei der TuS Koblenz nach vier Spielen ohne Sieg wieder in die Erfolgsspur zurück.

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Später Treffer erlöst den FSV Frankfurt

Die Rechnung des FC St. Pauli, womöglich auf einem Spitzenplatz zu überwintern, ging nicht auf. Die Hamburger waren die spielerisch bessere Mannschaft, aber im Angriff ohne Durchschlagskraft. Die Frankfurter wehrten sich vor 7711 Zuschauern mit Kampf und Leidenschaft erfolgreich. Im Spiel nach vorne war der FSV bis kurz vor Spielende harmlos, aber Emil Noll (88. Minute) machte Frankfurts zweiten Saisonsieg perfekt. "Es ist noch ein schwerer Gang, aber wenn wir weiter so fighten, dann bleiben wir in der Liga", sagte FSV-Profi Youssef Mokhtari.

Reichenberger hält Osnabrück im Spiel

Der VfL Osnabrück bewies einmal mehr seine Heimstärke, aber zum vierten Saisonsieg im Stadion an der Bremer Brücke reichte es nicht. In der Schlussphase der spannenden Auseinandersetzung scheiterte der Gastgeber mehrfach an MSV-Schlussmann Tom Starke. "Der Punkt für uns ist unverdient, denn Osnabrück war uns in allen Belangen überlegen", stellte MSV-Trainer Peter Neururer nach dem Schlusspfiff fest. Der Kameruner Dorge Rostand Kouemaha (18.) hatte Duisburg vor 14.500 Zuschauern in Führung gebracht, acht Minuten später war Thomas Reichenberger Osnabrücks Ausgleich gelungen.

Koblenz rutscht immer weiter ab

Aufsteiger Ingolstadt beendete vor 7147 Zuschauern in Koblenz seine Mini-Krise von vier sieglosen Spielen, während die TuS nach der zweiten Heimniederlage als Tabellen-16. immer mehr in Bedrängnis gerät. Markus Karl hatte bereits in der 16. Minute den zweiten Saison-Auswärtssieg der selbstbewusst und diszipliniert aufspielenden Oberbayern perfekt gemacht. "Mit 21 Punkten bin ich zufrieden. Wir haben bisher guten Fußball gezeigt und die Liga bereichert", sagte FC-Trainer Thorsten Fink.

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