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Bundesliga: 1899 Hoffenheim und die Sorgen des Gejagten

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1899 Hoffenheim  

Hoffenheim und die Sorgen des Gejagten

14.12.2008, 22:42 Uhr | Jörg Runde, t-online.de

Schalke Fabian Ernst grätscht TSG-Profi Tobias Weis ab. (Foto: imago)Schalke Fabian Ernst grätscht TSG-Profi Tobias Weis ab. (Foto: imago) "Wir sind Tabellenführer der Fußball-Bundesliga und damit Herbstmeister", schrie der Stadionsprecher der TSG Hoffenheim in sein Mikrofon und erntete verhaltenen Jubel. Kurze Zeit wiederholte er seinen Satz noch einmal und zwar deutlich lauter. Aber auch bei seinem zweiten Versuch, die Fans in Feierstimmung zu bringen, wollte im Mannheimer Carl-Benz-Stadion keine rechte Begeisterung aufkommen. Viele Anhänger waren einfach enttäuscht.

Richtig gejubelt wurde nur in der Schalker Kurve. Denn für den Gast aus Gelsenkirchen, der wegen der Platzverweise für Jones und Engelaar am Ende nur noch neun Mann auf dem Platz hatte, war das 1:1 ein gefühlter Sieg.

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Auch Rangnick enttäuscht

Entsprechend enttäuscht zeigte sich 1899-Trainer Ralf Rangnick, als er sich im engen Pressecontainer den Fragen der Medienvertretern stellte: "Am Schluss hätten wir dieses Spiel gerne noch gewonnen. Die Jungs wollten unbedingt drei Punkte, waren dabei fast schon übermütig. Das hat mir nicht so gefallen." Zwar lobte der Coach seine Mannschaft für die Art und Weise, wie sie sich nach dem Rückstand durch Asamoahs Treffer kurz vor der Pause zurückkämpfte, doch die Ansprüche beim Aufsteiger sind enorm gestiegen.

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Fans wollen mehr Fußballpartys

Es spricht zwar keiner offen aus, insgeheim träumt aber die gesamte Region davon, dass das Wunder von Hoffenheim durch den Meistertitel gekrönt wird. Das Potenzial dazu hat das Team. Als Herbstmeister ist der Klub aber endgültig aus der fröhlichfrechen Außenseiterrolle herausgewachsen und in der Favoritenrolle angekommen. Da können die Verantwortlichen noch so vehement Tiefstapeln. Das Umfeld will mehr. Die Fans wollen weitere Fußballpartys und den Meistertitel.

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Probleme bei den jungen Spielern

Dieser Druck wird auch bei den Spielern ankommen. In der Ruhe der Winterpause werden sie Zeit finden über das Geleistete nachzudenken. Der eine oder andere kommt dann vielleicht ins Grübeln. Wird alles so weiter gehen? Werden die Fans pfeifen, wenn wir mal richtig schlecht spielen? Werden wir durchgereicht?

Rutten findet Erfolgsrezept

Was es bedeutet, als Spitzenreiter gejagt zu werden, zeigte die Partie gegen Schalke nur allzu deutlich. Die Gäste verteidigten taktisch klug und vor allem immer aggressiv. Der Hoffenheimer Fußballexpress kam so zu keiner Zeit richtig in Fahrt. "Wir haben taktisch sehr gut gespielt und gut gestanden. Die Hoffenheimer haben nicht die Räume bekommen, die sie so gerne haben", analysierte Schalkes Coach Fred Rutten nach dem Spiel nicht ohne stolz.

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Statistik spricht für Hoffenheim

Das Schalker Erfolgsrezept werden andere kopieren und so ist mit weiteren Niederlagen zu rechnen. Mäzen Dietmar Hopp sagt deshalb auch: "Ich glaube nicht, dass die Mannschaft noch einmal so gut spielt, wie in der Hinrunde. Bei uns erwartet keiner den Meistertitel." Und trotzdem kann es klappen mit dem Titel. Gemessen an der Statistik wird Hoffenheim nämlich mit einer Wahrscheinlichkeit von 68,8 Prozent Meister. In 31 von 45 Fällen war der Herbstmeister auch am Saisonende vorn. Und sollte das passieren, wird auch der Stadionsprecher von den Fans Unterstützung bekommen. Garantiert.

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