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Schwimmen: Britta Steffen im Porträt

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Porträt Britta Steffen  

Britta Steffen im Porträt

21.12.2008, 22:50 Uhr | dpa

Erlebte in Peking goldene Zeiten: Britta Steffen (Foto: imago)Erlebte in Peking goldene Zeiten: Britta Steffen (Foto: imago) Britta Steffen ist außergewöhnlich schnell im Wasser - und an Land ein ganz normaler Mensch. Im Wasserwürfel von Peking riss sich der Gold-Fisch am 17. August die Badekappe vom blonden Schopf und grüßte als Doppel-Olympiasiegerin die Welt. Die Konkurrenz rieb sich ungläubig die Augen.

Britta Steffen hatte in 24,06 Sekunden triumphiert und nach den 100 Metern auch noch Gold über 50 Meter Freistil an Land gezogen. Die Berlinerin war am Ziel ihrer Träume - und hatte erst einmal das Problem, sich ein neues Ziel zu setzen.

Grenzenloser Jubel in Peking

16 Jahre nach Dagmar Hase 1992 in Barcelona bescherte Britta Steffen Deutschlands Schwimmern wieder einen Olympiasieg. Die Bilder, als sie sich am Beckenrand mit Franziska van Almsick in den Armen lag und hemmungslos heulte, gingen um die Welt. Beim 100-Meter-Finale war sie bei der Wende Letzte, alles schien verloren, alle Träume geplatzt - dann ging die Post ab. Die große Kämpferin setzte sich durch. Der Jubel war grenzenlos.

Auf dem Boden geblieben

Britta Steffen ist nicht abgehoben. Als sie ganz oben war, ist sie ganz schnell wieder auf Tauchstation gegangen. Die 24-Jährige tut alles, um sich ihr Privatleben auch als solches zu erhalten. Sie will kein Glamourgirl sein und die Titelblätter schmücken. Sie will einfach Britta Steffen sein. Das hat sich auch nach Doppel-Gold nicht geändert. Britta Steffen kann durch Berlin gehen, ohne behelligt zu werden. Das ist ihr wichtig. Sie ist ein Harmoniemensch - und kann doch richtig streiten. Dann spricht sie ohne Punkt und Komma, kämpft, hart in der Sache.

Studium steht im Vordergrund

Abschotten - das hat sie fast bis zur Perfektion entwickelt. Sie blendet die Außenwelt aus, wenn es auf dem Weg zum sportlichen Erfolg sein muss. Auch nach Doppel-Gold in Peking ließ sie sich nicht unter Druck setzen. Schritt für Schritt will Britta Steffen ihre Zukunft planen, nichts übereilen. Jetzt zählt erst einmal das Studium, denn es gibt auch ein Leben neben und vor allem nach dem Schwimmsport.

WM-Titel fehlt noch

Bei den Weltmeisterschaften im Sommer 2009 in Rom will es Britta Steffen wieder wissen. Ein WM-Titel fehlt noch in der Sammlung der mehrfachen Europameisterin. Doch Olympia-Gold ist nicht zu toppen. Das kann ihr niemand mehr nehmen. Was jetzt kommt, kann nur noch Zugabe sein.

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