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Hockey: Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft im Porträt

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Porträt Hockey-Herren  

Die deutschen Hockey-Herren im Porträt

21.12.2008, 23:00 Uhr | dpa

Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft holte in Peking die Goldmedaille. (Foto: dpa)Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft holte in Peking die Goldmedaille. (Foto: dpa) Auf Deutschlands Hockey-Herren ist Verlass. Beim sportlichen Jahres-Höhepunkt in Peking wurde das starke Geschlecht des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) seinem Ruf als Medaillenbank erneut gerecht und sicherte sich mit dem 1:0-Erfolg im Finale über Spanien nach 1972 in München und 1992 in Barcelona zum dritten Mal die olympische Goldmedaille.

"Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Wir sind unfassbar glücklich", jubelte Siegtorschütze Christopher Zeller damals, der per Strafecke das Märchen im Reich der Mitte wahr werden ließ. "Nach der Hochzeit meiner Schwester ist das der schönste Tag in meinem Leben", berichtete Kapitän Timo Wess.

Weinhold wird zum Garanten des Erfolgs

Zum Vater des Erfolges wurde Bundestrainer Markus Weise. Der 46-Jährige übernahm das Team von Bernhard Peters, nachdem dieser mit seinen "Jungs" im September 2006 in Mönchengladbach den Weltmeister-Titel verteidigt hatte. Um Kapitän Wess und acht weitere Asse des WM-Kaders baute Weise ein verjüngtes Team, in dem auch einige Neulinge in Peking zu Korsettstangen wurden. Und er scheute auch nicht vor unpopulären Maßnahmen zurück, ersetzte WM-Held Uli Bubolz im Tor durch Max Weinhold, der dann in Peking zum Garanten des Erfolges wurde.

Weise: "Bin jemand, der bei einer Party in der Küche sitzt"

Heraus kam Platz eins bei Olympia - auf den Weise abonniert zu sein scheint. Denn nach Athen 2004, als er mit den DHB-Damen sensationell den Olympiasieg holte, war es für ihn schon der zweite Gold-Coup - das ist weltweit im Hockey einmalig. "Mir persönlich ist das völlig egal", sagte Weise in seiner typischen Art. "Ich bin auch jemand, der bei einer Party in der Küche sitzt." In Peking aber konnte er sich der feucht-fröhlichen Fete mit seinen Schützlingen nicht entziehen.

Qualifikationsturnier schweißt das Team zusammen

Dabei war der Weg der Mannschaft des Jahres in die chinesische Hauptstadt dornenreich. Nach dem enttäuschenden vierten Platz bei der Europameisterschaft 2007, zugleich Olympia-Ausscheidung, musste die Teilnahmeberechtigung über den Umweg eines äußerst beschwerlichen Qualifikationsturniers erkämpft werden. Im japanischen Kakamigahara aber behielten Wess & Co. die Nerven und lösten als souveräner Turniersieger doch noch das Olympia-Ticket. Der Härtetest hatte für die DHB-Herren am Ende auch sein Gutes: Spieler und Trainerstab um Weise rückten in der Not zusammen. "Der Druck war immens. Aber das hat uns zusammengeschweißt", bekannte Kapitän Wess.

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