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Betrug, Fälschung? Strafanzeige gegen Ribéry

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FC Bayern München  

Betrug, Fälschung? Strafanzeige gegen Ribéry

27.12.2008, 08:30 Uhr | t-online.de, dpa

Anzeige wegen Betrugs: Franck Ribéry (Foto: imago)Anzeige wegen Betrugs: Franck Ribéry (Foto: imago) Aktenzeichen 08/622759 - eine Zahl, die dem Superstar des FC Bayern München zurzeit schwer auf der Seele liegt. Denn unter diesem Aktenzeichen ermittelt Marseilles Staatsanwalt Xavier Bonhomme gegen Franck Ribéry sowie dessen beide Berater und Verantwortliche des Erstligisten Olympique Marseille. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Es geht um den Vorwurf von Prozessbetrug und Fälschung.

Die Anzeige erstattet hat Bruno Heiderscheid. Der Luxemburger war von April 2005 bis Mai 2007 Berater von Ribéry, ehe dieser das Management wechselte. Alles nur eine Art Racheaktion?

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Eines ist klar: Es geht um jede Menge Geld

Schon im April dieses Jahres standen sich die Anwälte Heiderscheids und Ribérys vor Gericht gegenüber. Allerdings nur vor dem internationalen Sportgericht CAS, bei dem Heiderscheid Klage eingereicht hatte - und den Prozess verlor. Die neue Strafanzeige geht nun einen gewaltigen Schritt weiter. Das sind die Behauptungen Heiderscheids:

- Ribéry habe angeblich (zusammen mit den Olympique-Bossen) durch ein gefälschtes Dokument und eine Falschaussage das Sportgericht getäuscht.

- Sein damaliger Klub Olympique Marseille habe Ribéry eine getarnte Erfolgsprämie von 600.000 Euro netto überwiesen, die als Vermittlungsprovision (wegen des Transfers 2005 von Galatasaray Istanbul zu Marseille) für Heiderscheid gedacht war. Das bestritt Ribéry in dieser Form und bekam laut CAS-Urteil das Geld zugesprochen.

- Angeblich stehen Heiderscheid aus Ribérys Transfer zum FC Bayern München noch 10 Prozent der Ablöse (Ribéry wechselte für 25 Millionen Euro) zu. In einem handschriftlichen Vertrag soll der Franzose dies für den Fall eines Transfers zugesagt haben. Der FCB hat angeblich eine Provision an die neuen Berater gezahlt.

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Berater sehen dem Verfahren gelassen entgegen

Harte Vorwürfe, die sich der französische Mittelfeld-Star gegenüber sieht. Doch von Aufregung im Lager Ribérys keine Spur. Im Gegenteil: "Sie sehen dem Verfahren gelassen entgegen", meinte der Anwalt der Berater Bernès und Miglaccio, die sich um Ribérys Belange kümmern.

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