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Rallye Dakar 2009  

VW will doppelt Geschichte schreiben

31.12.2008, 10:30 Uhr | dpa, sid

VW will bei der Dakar 2009 gleich doppelt Geschichte schreiben (Foto: imago)VW will bei der Dakar 2009 gleich doppelt Geschichte schreiben (Foto: imago) Anden statt Afrika, Höhenluft statt Wüstensand: Für die berühmt-berüchtigte Dakar Rallye wird die 30. Auflage eine Reise ins Ungewisse. Aus Angst vor Terroristen findet das PS-Spektakel nach der Absage vor einem Jahr erstmals in Südamerika statt.

Der Startschuss fällt am Samstag (3. Januar) in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Nach insgesamt 9578 Kilometern und einem Abstecher ins benachbarte Chile endet das größte Abenteuer im Automobilsport am 17. Januar ebenfalls in Buenos Aires.

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Großangriff auf den Gesamtsieg

Nach zwölf Monaten intensiver Vorbereitung plant Volkswagen mit vier Race Touareg einen Großangriff auf den Gesamtsieg. Sollte das den Wolfsburgern gelingen, würden sie gleich doppelt Geschichte schreiben: Es wäre der erste Triumph der Dakar in Südamerika, gleichzeitig wäre es der erste Erfolg einer Marke bei dem weltberühmten Offroad-Wettbewerb mit einem Diesel-Fahrzeug.

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"2009 wird noch härter"

Mit den vier 280 PS starken Marathon-Rallye-Prototypen gehen der zweimalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien) und Michel Perin (Frankreich), Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Deutschland), Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) sowie der viermalige deutsche Meister Dieter Depping und Timo Gottschalk an den Start. "Die Rallye Dakar ist eine der größten Herausforderungen im Motorsport. 2009 wird sie noch härter. Unser Ziel ist es, diese Härteprüfung für Mensch und Material erstmals für uns zu entscheiden", sagt VW-Motorsportdirektor Kris Nissen.

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Race Touareg weiterentwickelt

Um das zu erreichen, habe sein Team das bestmögliche Paket geschnürt, meint Nissen. VW habe nichts dem Zufall überlassen: "Wir sind optimal für diese neue Herausforderung in Südamerika gerüstet. " In der Tat: Den Race Touareg 2 bringt Volkswagen als ausgereiftes Fahrzeug an den Start. Dafür wurde der Diesel-Allradler, der seit 2004 neun Siege und 29 Podiumsplatzierungen sowie 79 von 170 möglichen Etappensiegen - 20 davon bei der Dakar - verbuchte, im Detail weiterentwickelt.

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Mitsubishi erstmals mit Diesel-Motor

Doch so einfach will sich Hauptkonkurrent und Rekordsieger Mitsubishi, der in den letzten Jahren siebenmal in Serie mit dem Benziner-Pajero gewonnen hat, die Butter nicht vom Brot nehmen lassen: Die Japaner wollen den 13. Dakar-Triumph einzufahren, die seit 2001 ungebrochene Siegesserie der Marke mit den drei Diamanten fortzusetzen und den ersten Gesamterfolg eines Geländewagens mit Dieselmotor zu erringen. "Wir sind seit 2001 ungeschlagen bei der Rallye Dakar und wollen es auch bleiben", erklärt Teamchef Dominique Serieys. "Wir treten erstmals mit vier neu entwickelten Autos an." Dem deutschen X-Raid-Team aus dem hessischen Trebur, das mit einem BMW X5 (ebenfalls mit Dieselmotor) an den Start geht, werden hingegen nur Außenseiterchancen eingeräumt.

"Es wird heißer als in Afrika"

Die Rallye Dakar führt 2009 vom Startort Buenos Aires von Ozean zu Ozean und über extreme Höhen im Schatten von mehr als 6000 Meter hohen Berggiganten der Anden. Die Tour bietet für die mehr als 500 Teilnehmer mit Autos, Motorrädern, Quads und Trucks neue Aufgaben. "In Südamerika ist jetzt Sommer, es wird noch heißer als bei der Dakar durch Afrika", meint Giniel de Villiers.

Die Chancen sind für alle gleich

"Wir erwarten eine harte und spannende Rallye Dakar und freuen uns auf eine große Begeisterung in der Bevölkerung von Argentinien, ein Land, in dem Volkswagen weit verbreitet ist und auch Autos baut", sagt Nissen: "Es ist Neuland für alle, Erfahrungen von früheren Dakar-Ausgaben helfen nur bedingt, am wenigsten den Beifahrern. Die Chancen sind für alle gleich."

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