Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Atmosphäre ist "überwältigend"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Rallye Dakar 2009  

Atmosphäre ist "überwältigend"

04.01.2009, 13:29 Uhr | dpa

Fans jubeln dem Deutschen Dirk von Zitzewitz und seinem Fahrer Giniel De Villiers bei der Rallye Dakar zu. (Foto: dpa)Fans jubeln dem Deutschen Dirk von Zitzewitz und seinem Fahrer Giniel De Villiers bei der Rallye Dakar zu. (Foto: dpa) Die Fahrer fasziniert, die Zuschauer begeistert: Eine halbe Million Fans hat dem Dakar-Debüt in Südamerika einen rauschenden Start beschert. Der ehemalige Ski-Weltmeister Luc Alphand verglich die Atmosphäre mit dem legendären Aufstieg bei der Tour de France nach Alpe d'Huez.

Sein französischer Landsmann und Motorradpilot Cyril Joannin sagte: "Da kamen einem ja fast schon die Tränen, so überwältigend war das. Schon bei der Ausfahrt aus dem Parc Fermé waren wir nach zwanzig Sekunden von Wahnsinn umgeben."

Meiers Dakar Blog "Habe mich wie ein Superstar gefühlt"
Fotoshow Spektakuläre Bilder von der Dakar 2009

Organisatoren geraten ins Schwärmen

Kein Wunder, dass auch die Organisatoren, die mit einem solchen Massenandrang wohl nicht gerechnet hatten, ins Schwärmen gerieten. "Die Rallye ist wirklich eine großartige Ausgabe der Dakar, allerdings mit noch schwierigeren, noch härteren Strecken als in Afrika", sagte Dakar-Direktor Etienne Lavigne.

Auto und Motorrad Die Dakar-Favoriten im Überblick
Privatfahrerin Meier "Ich will einfach nur ins Ziel kommen"

Rundtour durch Buenos Aires

Die Rallye Dakar findet erstmals in Argentinien und Chile statt und endet am 18. Januar. Etwa 500.000 Schaulustige jubelten nach offiziellen Angaben in der Hauptstadt Buenos Aires den Teilnehmern zu. Durch ein Spalier von Menschen mussten sich Motorradfahrer, Piloten von Geländewagen, Quads und Lastwagen teilweise ihren Weg bahnen auf der rund 15 Kilometer langen Rundtour durch die Millionen-Metropole.

Dakar 2009 Etappen im Überblick
Fotoshow So gefährlich ist die Dakar

Nissen: "Begeisterung der Zuschauer ist großartig"

Mitunter drängten sich die PS-Fans so nah an und vor die Autos, dass es weder vor noch zurück ging. "Die Begeisterung der Zuschauer ist wirklich großartig, sie stehen entlang der Route und feiern die Teilnehmer", sagte VW-Motorsportdirektor Kris Nissen, der am ersten Wettkampftag mit seinen Schützlingen den Etappensieg dem vermeintlichen Außenseiter Nasser Al-Attiyah im BMW X 3 des hessischen X-Raid-Teams überlassen musste.

Geschichte der Dakar Die härteste Rallye der Welt
Dakar 2009 Interesse ungebrochen

60.000 Menschen bestaunten die Rennmaschinen

Auch für die Porteños, wie die Bewohner der 14-Millionen-Stadt Buenos Aires heißen, ist Autofahren ein Wettkampf. Stoßstange an Stoßstange, Rückspiegel an Rückspiegel kämpfen sie um jeden Meter. Und wer so Auto fährt, für den gibt es angesichts von Rennautos wie VW-Race Touareg, Mitsubishi-Lancer oder einem Hummer kein Halten mehr. "Ich werde Rennfahrer", prophezeite ein Junge bei der Präsentation und durfte schon mal Probesitzen in einem BMW. Insgesamt waren schon vor dem Start 60.000 Menschen auf das zentrale Messegelände La Rural gekommen, um die Rennmaschinen aus nächster Nähe zu bestaunen. "So etwas bekommt man hier sonst nie zu sehen", freute sich ein Mann, der privat ein Familienauto japanischer Herkunft pilotiert.

Im Überblick Dakar-Sieger Autos
Im Überblick Dakar-Sieger Motorräder
Im Überblick Dakar-Sieger Trucks

Rundkurs durch Wüste und Steppe

Im Landesinnern, auf dem 9600 Kilometer langen Rundkurs durch die Pampa, Patagonien, die Anden, entlang der chilenischen Pazifikküste, durch die Atacama-Wüste in Norden Chiles und den steppenartigen Nordwesten Argentiniens, werden die Fahrer auf eine Bevölkerung treffen, für die das Fahren auf Staub- und Schotterpisten völlig normal ist.

Meiers Dakar Blog Gepäck ist weg

Christina Meier begeistert

Auch die deutsche Motorradfahrerin Christina Meier ist begeistert von der Atmosphäre in Argentinien. Schon ihre Urgroßeltern seien per Motorrad durch Deutschland gebraust, sagt sie. Mit ihrer Yamaha ist sie eine von nur drei Frauen, die per Motorrad an der Rallye teilnehmen. Schon die Rundtour durch die Stadt "wird sicher ein Heidenspaß, denn die Zuschauer hier sind alle total Rallye-verrückt", schrieb sie in ihrem Internetblog - und behielt Recht.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige


Anzeige
shopping-portal