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Fred Rutten über Streit-Verbannung: "Wir reden hier nicht über Maradona"

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FC Schalke 04  

"Wir reden hier nicht über Maradona"

07.01.2009, 09:47 Uhr | t-online.de

Fred Rutten steht bei Schalke vor unruhigen Zeiten. (Foto: imago)Fred Rutten steht bei Schalke vor unruhigen Zeiten. (Foto: imago) Beim FC Schalke 04 fliegen weiter die Fetzen: Trainer Fred Rutten wehrte sich nun gegen das verbale Nachtreten seines Mittelfeldspielers Albert Streit. Für den Schalke-Coach waren allein sportliche Gründe ausschlaggebend für die Verbannung des 28-Jährigen in die Regionalliga-Mannschaft der Königsblauen: "Wenn einer ein Arschloch ist, würde ich ihn dennoch aufstellen, wenn er zu den besten Spielern gehören würde. Dann spielt er eben, denn es geht immer nach Leistung“, sagte er der "Bild-Zeitung".

Streit hatte beklagt, dass er unter dem Holländer nie eine faire Chance erhalten habe und fühlte sich durch seine Suspendierung von Rutten "direkt in die Fresse geschlagen".

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Nur ein Spiel über 90 Minuten

Streit hatte seit seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt zum Revierklub nie richtig Fuß gefasst. "Seit ich auf Schalke bin, geht's für mich sportlich nur noch abwärts. Und das ist nun die Krönung", sagte der Flügelspieler. "Ich bin ein Bauernopfer, hatte keine faire Chance hier. Das kann man an den Einsatzzeiten ablesen." Seit seinem Transfer im Januar 2008 absolvierte Streit lediglich 14 Bundesliga-Spiele für Schalke, davon nur ein einziges über 90 Minuten.

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"Reden doch hier nicht über Diego Maradona"

Unter Rutten hat der Ex-Frankfurter nun endgültig ausgespielt. Der Übungsleiter hat auch keine Lust, sich weiter mit dem Thema Streit zu beschäftigen: "Wir reden doch hier nicht über Diego Maradona. Über den könnten wir drei Stunden reden." Rückendeckung erhält der Trainer von Schalke-Präsident Josef Schnusenberg: "Fred Rutten darf gnadenlos seinen Weg mit jungen, heißen Spielern gehen."

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Streit will Vertrag absitzen

Doch es ist davon auszugehen, dass die Personalie weiterhin für Unruhe auf Schalke sorgen wird. Streit ist nämlich nicht gewillt, seinen hochdotierten Vertrag auf Schalke aufzulösen. Ein Kontrakt zu verringerten Bezügen bei einem anderen Klub komme "nicht Infrage", so Streit gegenüber der "Frankfurter Rundschau". Bis 2012 garantiert ihm sein Vertrag bei den Schalke rund 2,5 Millionen Euro jährlich. "Ich habe hier den besten Vertrag meines Lebens unterschrieben und bekomme noch dreieinhalb Jahre gutes Geld", sagte Streit.

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Vier Spieler nicht mehr dabei

Neben Streit dürfen auch Peter Lövenkrands und Carlos Grossmüller nicht mehr mit den Profis trainieren. Außerdem wurde der Vertrag von Gustav Varela zum 01.01.2009 aufgelöst. Mittelfeldspieler Zé Roberto II ist indes ohne Entschuldigung nicht zum Trainingsauftakt erschienen, beim Traditionsklub weiß keiner, wo der Brasilianer sich aufhält. Die Turbulenzen bei Königsblau gehen also weiter.

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