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Honda-Team: Mit Ferrari-Motoren - aber noch ohne Geldgeber

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Honda  

Mit Ferrari-Power, aber noch ohne Geldgeber

07.01.2009, 12:41 Uhr | Motorsport-Total.com

Ferrari-Motoren kommen seit Jahren auch in anderen Formel-1-Rennern zum Einsatz. (Foto: xpb.cc)Ferrari-Motoren kommen seit Jahren auch in anderen Formel-1-Rennern zum Einsatz. (Foto: xpb.cc) Sollte das ehemalige Honda-Team mit neuem Besitzer im Jahr 2009 weiter in der Formel 1 mitfahren, werden wohl Ferrari-Motoren die Boliden antreiben. Technikchef Ross Brawn hat die Kotakte zu seinem ehemaligen Arbeitgeber anscheinend gut genutzt.

"Sie haben uns gefragt, ob wir fähig wären, ihnen Motoren anzubieten, und wir haben ja gesagt", erklärte ein Ferrari-Sprecher. "Das ist alles, mehr nicht."

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Alte Liebe rostet nicht

"Ich habe mich sehr über die gute Unterstützung von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo und Stefano Domenicali gefreut", berichtete Brawn, selbst jahrelang eine der wichtigsten Personen im Rennteam der Scuderia und einer der Erfolgsväter der Ära Michael Schumacher. "Es ist einfach wie unter alten Schulfreunden - sie sehen mich noch immer als einen der ihren."

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Geldgeber weiter gesucht

Für Brawn und Teamchef Nick Frey ist diese Zusage wichtig, erhöht sie doch die Chancen des Teams auf ein Weitermachen. Doch bevor die Wagen wieder ihre Runden drehen können, braucht der im britischen Brackley beheimateten Rennstall einen neuen Geldgeber. Noch hat Brawn kein grünes Licht für die Saison 2009. "Ich kann lediglich sagen, dass es mehr als einen Interessenten gibt", sagte der ehemalige Technische Direktor von Ferrari gegenüber der "Gazzetta dello Sport".

Brawn klebt nicht an seinem Stuhl

"Grandprix.com" berichtet, dass es bis zu 25 Interessenten gibt, die eine Übernahme der ehemaligen Werksmannschaft wagen könnten. Brawn wollte sich dazu nicht konkret äußern, zeigte sich aber zuversichtlich: "Die Chancen stehen sehr gut, ich bin da recht optimistisch." Sollte ein neuer Eigner seine eigenen Leute installieren wollen, hätte der Brite damit auch kein Problem. "Das Ziel dahinter ist es, die Jobs zu erhalten. Meine persönliche Präsenz im Team genießt dabei absolut keine Priorität", sagte Brawn.

Kaum mehr Zeit für Tests

Doch die Zeit drängt. Die neue Formel-1-Saison beginnt am 29. März in Melbourne. Nach Aussage von Brawn braucht die Mannschaft etwa sechs Wochen, um ein Auto für 2009 mit einem neuem Motor in Rennbereitschaft zu versetzen. Damit verbleiben dem ehemaligen Honda-Team nun gerade einmal vier Wochen, um einen Abschluss mit einem der Interessenten zu erreichen. Und selbst wenn dies gelänge, würde die Zeit für ausgiebige Testfahrten nicht ausreichen. "2009 sehen wir als Übergangsjahr", meinte Brawn. "Daher schauen wir uns schon eine ganze Reihe von Entwicklungsmöglichkeiten für 2010 an."

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