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Sorgenfalten bei den Strahlemännern

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TSG 1899 Hoffenheim  

Sorgenfalten bei den Strahlemännern

15.01.2009, 09:50 Uhr | Lukas Lehmann, t-online.de

Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick stehen die Sorgen ins Gesicht geschrieben. (Foto: imago)Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick stehen die Sorgen ins Gesicht geschrieben. (Foto: imago) Manchmal geht es ganz schnell. Diese Erfahrung muss 1899 Hoffenheim gerade schmerzhaft machen. Als strahlender Herbstmeister beendete man die Hinrunde, knapp einen Monat später ist beim Aufsteiger kurz vor dem Start der Rückserie Ernüchterung eingekehrt. Der Ausfall von Top-Torjäger Vedad Ibisevic ist dabei der vorläufige negative Höhepunkt einer ganzen Reihe von Problemen, die sich in der Winterpause angehäuft haben.

Hält der Hoffenheimer Höhenflug trotz der Querelen an? Geben Sie Ihren Kommentar unten ab!

Schock Ibisevic droht Saison-Aus
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Hoffenheim Torjäger Ibisevic will bleiben

Systemumstellung droht

Sollte sich der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bei Ibisevic bestätigen, verliert Hoffenheim nicht nur einen Stürmer, der sich in absoluter Topform befindet. Vielmehr steht das gesamte taktische System auf der Kippe. Zwar kündigte Trainer Ralf Rangnick bereits an: "Sollte uns Vedad in der Rückrunde nicht mehr zur Verfügung stehen, werden wir auf dem Transfermarkt nochmal tätig." Doch die bedingungslos offensive Ausrichtung, mit der der Liga-Neuling Fans und Experten ins Schwärmen brachte, funktioniert nur über das Sturm-Trio Demba Ba, Chinedu Obasi und Ibisevic. Da sich aber auch Obasi momentan mit einer Oberschenkel-Verletzung herumplagt, ist es äußerst fraglich, ob Rangnick weiter mit drei Angreifern agiert. Die einzige Alternative, der vor der Saison verpflichtete Stürmer Wellington, konnte bisher noch nicht überzeugen.

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Rangnick will Risiken minimieren

Zudem klagen die Jung-Nationalspieler Marvin Compper und Tobias Weis sowie Sejad Salihovic über Blessuren. Rangnick überlegt sogar, das nächste Testspiel am Samstag gegen den FC Zürich abzusagen. "Es macht keinen Sinn, wenn wir mit nur 13 oder 14 Feldspielern antreten. Dann ist die Belastung für die einzelnen zu groß und es droht die Gefahr weiterer Verletzungen", erklärte Rangnick

Eduardo rastet aus

Dass in Hoffenheim die Nerven langsam blank liegen, zeigte sich auch im Testspiel gegen den Hamburger SV. Mittelfeldspieler Carlos Eduardo ließ sich zu einem Schlag gegen HSV-Profi Ivica Olic hinreißen und zettelte somit eine Prügelei an. Beiden droht nun sogar eine Pflichtspiel-Sperre. Dass das Kräftemessen mit den Norddeutschen ebenso wie zuvor der Test gegen den VfL Bochum mit 0:2 verloren ging, sorgt sicher nicht für mehr Ruhe bei 1899.

Nach Prügelei Eduardo und Olic drohen Sperren

Streitigkeiten im Training

Schon im Training war Eduardo mit Teamkollege Marvin Compper aneinander geraten. Der Kapitän wollte den Brasilianer auf seine Spielweise ansprechen, was dieser mit einer "Quatsch nicht soviel rum"-Geste erwiderte. "Carlos hat seine Launen", kommentiert Coach Rangnick den Vorfall im "kicker". "Es kommt ab und an zu Situationen wie diesen. Dann reagiert er beleidigt und klinkt sich aus dem Spiel aus. Er muss lernen, dass ihn Gegner hart rannehmen und er sicht nicht gehen lassen darf."

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Rangnick ist gefordert

Das, was sich hinter Rangnicks scheinbar banalen Erklärung versteckt, ist der Kern des Problems. Die Hoffenheimer müssen lernfähig bleiben. Und da ist Rangnick gefordert. Über viele Einzelgespräche und Detailarbeit muss der Übungsleiter seinen Schützlingen den letzten Schliff verpassen, um auch schwierige Situationen zu meistern - und dabei mit gutem Beispiel voran gehen. Ausraster wie nach dem Hallenturnier in Mannheim, als der Trainer den SV Waldhof finanziell dafür bestrafen wollte, dass dessen Fans Schmähgesänge gegen den Aufsteiger sangen, oder seine Aussage "Derjenige, der die größte Verantwortung trägt, muss auch am meisten verdienen" sollte er sich in Zukunft verkneifen, um keine Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen.

Geldhahn zu Rangnick würde Waldhof "keinen Euro mehr geben"
Hoffenheim Rangnick ist der Topverdiener

Spiele werden im Kopf entschieden

Bislang konnte Hoffenheim unbeschwert aufspielen. Doch wie so häufig betont, ist Fußball auch oder sogar überwiegend Kopfsache. Und dass sie auch nervlich im Konzert der ganz Großen mitspielen kann, muss die TSG noch beweisen.

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