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Werder Bremen  

Frings muss mit Konsequenzen rechnen

15.01.2009, 10:02 Uhr | t-online.de

Torsten Frings flog gegen Istanbul vom Platz. (Foto: imago)Torsten Frings flog gegen Istanbul vom Platz. (Foto: imago) Der Ausraster beim 1:4 im Testspiel gegen Galatasaray Istanbul wird für Torsten Frings Konsequenzen haben. "Er hat mit seinem Verhalten der Mannschaft geschadet, er hat Werder Bremen geschadet. Das wird Torsten richtig zu spüren bekommen", sagte Werder-Sportchef Klaus Allofs der "Kreiszeitung Syke".

Frings war gegen Istanbul in der 83. Minute wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz geflogen und muss nun mit einer saftigen Geldstrafe rechnen.

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Disziplinlosigkeiten reißen nicht ab

Es ist nicht der erste Ausraster eines Werder-Stars in dieser Saison. Erst im Dezember waren Diego (Würgegriff) und Claudio Pizarro (Ohrfeige) im Spiel beim Karlsruher SC negativ aufgefallen, beide sind deswegen in den ersten Rückrundenspielen gesperrt. Pikant: Frings hatte die beiden danach öffentlich kritisiert und mehr Disziplin eingefordert.

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Allofs ist verärgert

"Wenn man so eine Marschroute ausgibt, ist das schon ein Rückfall in alte Zeiten", sagte Allofs, dem es besonders missfiel, dass einer der erfahrensten Spieler mit schlechtem Beispiel voranging. Frings, der sich bei der Mannschaft entschuldigt hat, zeigte sich zumindest einsichtig: "Gerade wenn man vorweg marschieren will, was die Disziplin betrifft, darf das nicht passieren."

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Frings muss für Platzverweis zahlen

Für seinen Ausraster muss der Nationalspieler wohl tief in die Tasche greifen. Diego und Pizarro hatte Werder Geldstrafen in Höhe von 20.000 und 15.000 Euro auferlegt. Die Geldbuße für Frings werde nicht unbedingt geringer ausfallen, kündigte Allofs an. Aber mit weiterführenden Sanktionen muss Frings nicht rechnen. Er sei generell "kein Stinkstiefel", sagte Allofs, "doch er muss das Gespür bekommen, wie weit er gehen kann. Einige Male ist er zu weit gegangen."

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Allofs: "Sind kein Sauhaufen"

Trotz der neuerlichen Disziplinlosigkeit will Allofs keine Unruhe aufkommen lassen: "Wir sind kein Sauhaufen, der macht, was er will, und wir liegen auch nicht täglich auf der Lauer, um auf irgendwelche Katastrophen zu warten. Doch es muss in den Kopf eines jeden Spielers rein, dass er Verantwortung für das Ganze hat. Es muss im Vordergrund stehen, was wichtig für die Mannschaft ist."

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