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VfB Stuttgart: Zukunft von Jens Lehmann ist noch offen

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VfB Stuttgart  

Lehmanns Zukunft noch offen

15.01.2009, 14:45 Uhr | dpa

Zukunft offen: Stuttgarts Torhüter Jens Lehmann (Foto: imago)Zukunft offen: Stuttgarts Torhüter Jens Lehmann (Foto: imago) Der Umworbene ziert sich noch, deshalb hat VfB Stuttgarts Sportdirektor Horst Heldt längst trotz der Bemühungen um Jens Lehmann die Weichen für die Zeit danach gestellt: Auch im Wintertrainingslager der Schwaben im portugiesischen Portimao ist noch keine Entscheidung über die Besetzung der Torhüter-Position in der kommenden Saison gefallen.

Zwar würden die Stuttgarter gern den am Ende der Spielzeit auslaufenden Vertrag mit Lehmann um ein weiteres Jahr verlängern. Doch der Bundesligist wappnet sich auch für eine Absage des 39-Jährigen. "Wir haben eine Entscheidung getroffen, was wir dann machen werden", betonte Manager Heldt. In diesem Fall scheint ein Aufrücken von Ersatzmann Alexander Stolz beschlossene Sache.

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Gewissheit nach dem UEFA-Pokal-Einsatz

Bis der Bundesliga-Zehnte Gewissheit über die wichtige Personalie zwischen den Pfosten hat, werden noch einige Wochen vergehen - im Trainingslager an der Algarve einigte sich Heldt mit Lehmann immerhin auf einen Zeitplan. Um dem Verein genügend Zeit für seine Planungen zu geben, wird sich Lehmann wohl nach den UEFA-Pokal-Spielen gegen Zenit St. Petersburg (18./26. Februar) zu seiner Zukunft äußern. In Portugal schwieg der 39-Jährige zu seiner Situation.

Ersatztorwart Stolz liegt auf der Lauer

Der Verein akzeptiert die Wartezeit, denn der Nachfolger steht offenbar bereit: Falls Routinier Lehmann seine Karriere am Ende der Saison beendet, wird Alexander Stolz den Stammplatz im VfB-Tor übernehmen. Die derzeitige Nummer drei Sven Ulreich soll dann um eine Position aufrücken. Verlängert Lehmann, würde dieses Szenario wohl ein Jahr später vollzogen. Bestätigen möchte Heldt das freilich noch nicht. "Wir wollen alle drei Torhüter halten", sagte er in Portimao nur.

"Ich bin zu schade für die Nummer zwei"

Der 25 Jahre alte Stolz brachte sich während der Vorbereitung auf die Rückrunde erstmals offensiv in Stellung. "Ich bin zu schade für die Nummer zwei", sagte der Schwarzwälder, dessen Vertrag ebenfalls am Saisonende ausläuft. Über eine Verlängerung habe es bereits "erste gute Gespräche" gegeben. Ein weiteres Jahr hinter Lehmann könne er sich vorstellen, aber nicht mehr. Sollte der VfB einen neuen Schlussmann verpflichten, wenn Lehmann aufhört, wäre Stolz "riesig enttäuscht".

An Ulreich vorbeigezogen

Den Konkurrenzkampf zwischen seinen nachdrängenden Torleuten hat auch Heldt für die Zeit nach Lehmann schon einmal angeheizt. «Stolz und Ulreich haben beide das Zeug, mittelfristig die Nummer eins zu sein», betonte er. In der vergangenen Saison war nach der Ausbootung von Raphael Schäfer noch der 20-jährige Ulreich zu elf Bundesliga-Einsätzen gekommen. Im Sommer wurde er im Rennen um die Nummer zwei von Stolz überholt, der seither in den UI-Cup-Begegnungen mit Saturn Ramenskoje (0:1/3:0) zum Einsatz kam und mit seinen Paraden im Rückspiel zum Weiterkommen beitrug. Im Trainingslager spielte Stolz bei den 3:2-Testspielsiegen gegen Ajax Amsterdam und Rot-Weiß Oberhausen jeweils eine Hälfte lang und überzeugte.

Lehmann arbeitet jetzt schon als eine Art Torwarttrainer

Für das Duo Stolz/Ulreich als Zukunftslösung hat sich neben Torwarttrainer Eberhardt Trautner offenbar aber auch Lehmann schon stark gemacht. Bereits bei seinem Dienstantritt im Sommer hatte er betont, dass er seine Aufgabe auch darin sieht, die jüngeren Kollegen auszubilden. Dass der 61-malige Nationalspieler seine Rolle als Mentor ernst nimmt, bestätigte Stolz: "Ich kann mir so viel von ihm abschauen. Er gibt uns sehr viele Tipps, wie ein Torwarttrainer."

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